- OMV treibt gemeinsam mit der Montanuniversität Leoben die Dekarbonisierung des Luftverkehrs voran
- Die einzigartige Forschungsinfrastruktur erlaubt realitätsnahen Vergleich verschiedener Produktionsprozesse für nachhaltige Flugkraftstoffe
- Durch den Einsatz von Prozesssimulation und Machine-Learning beschleunigt diese Partnerschaft die Industrialisierung von SAF Technologien „Made in Austria“
OMV treibt gemeinsam mit der Montanuniversität Leoben die Dekarbonisierung des Luftverkehrs voran: Am Lehrstuhl für Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes wurde eine europaweit einzigartige Forschungsanlage in Betrieb genommen, in der unterschiedliche Prozesswege zur Herstellung von Sustainable Aviation Fuel („SAF“) erforscht und weiterentwickelt werden. Die neue Infrastruktur wurde durch finanzielle Beteiligung von OMV sowie durch Mittel des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur ermöglicht.
Die Anlage erstreckt sich über ein gesamtes Universitätsgebäude und zeichnet sich durch außergewöhnliche Flexibilität aus. Die experimentellen Arbeiten werden durch modernste Methoden der Prozesssimulation sowie den Einsatz von Machine Learning Modellen ergänzt, wodurch Entwicklungszyklen beschleunigt, Risiken beim Hochskalieren reduziert und Effizienz, Kosten sowie Skalierbarkeit systematisch bewertet werden können, um die vielversprechendsten Produktionspfade gezielt weiterzuentwickeln.
Martijn van Koten, OMV Executive Vice President Fuels und Chemicals: „Unsere Partnerschaft mit der Montanuniversität Leoben ermöglicht es uns, neue Wege in der grundlegenden Kraftstoffforschung zu gehen. Innovation und Technologie bilden das Fundament unseres Wandels zu einem integrierten Unternehmen für nachhaltige Energie, Kraftstoffe und Chemikalien. Nachhaltige Kraftstoffe spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie ermöglichen bereits heute CO₂-reduzierte Mobilität und unterstützen entscheidend unseren Weg zu Netto-Null bis 2050.“
OMV ist ein langjähriger Partner der Montanuniversität Leoben und brachte gezielt technologische Expertise und Innovationskraft ein. Die Planung und Errichtung der Forschungsanlage erfolgten in enger Zusammenarbeit. Die Partnerschaft verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Erfahrung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von nachhaltigen Flugkraftstoffen. Damit treibt OMV die Entwicklung von SAF konsequent voran und leistet einen zentralen Beitrag zur Dekarbonisierung des Luftverkehrs im Rahmen ihrer Transformationsstrategie.
Univ.-Prof. Dr. Markus Lehner, Leiter des Lehrstuhls für Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes, betont: „Diese Anlage ist ein wesentlicher Meilenstein für eine nachhaltige, klimaneutrale und leistbare Mobilität auch im Luftverkehr. Sie positioniert Österreich und das Forschungsland Steiermark als eines der führenden Innovationszentren im Bereich der zivilen Luftfahrt.“
Prozessketten zur Herstellung von SAF sind derzeit noch nicht vollständig ausgereift: Effizienzen sind begrenzt, Produktionsmengen niedrig und die Kosten höher als bei fossilem Kerosin. Genau hier setzt die neue Forschungsinfrastruktur der Montanuniversität Leoben an, um gemeinsam mit OMV technologisch und wirtschaftlich tragfähige Lösungen für den industriellen Einsatz zu entwickeln.
Der weltweite Flugverkehr verursacht rund zwei Prozent der globalen CO₂ Emissionen. Nachhaltige Flugtreibstoffe gelten als zentraler Hebel der EU Initiative „ReFuelEU Aviation“, da sie ohne Anpassungen in bestehenden Infrastrukturen einsetzbar sind und die CO₂ Emissionen über den gesamten Lebenszyklus um mehr als 80 Prozent reduzieren können.
Über OMV
Es ist unser Unternehmenszweck, die Grundlagen für ein nachhaltiges Leben neu zu erfinden. OMV wandelt sich zu einem integrierten Unternehmen für nachhaltige Energie, Kraftstoffe und Chemikalien. OMV strebt an, bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von EUR 24 Milliarden und beschäftigte rund 22.300 talentierte Mitarbeiter:innen weltweit. Zu den strategischen Mehrheitsbeteiligungen von OMV gehören Borealis mit 75 Prozent und OMV Petrom mit 51,2 Prozent. OMV Aktien werden an der Wiener Börse (OMV) sowie in den USA an der OTCQX (OMVKY, OMVJF) gehandelt. Weitere Informationen auf www.omv.com.