Mit erneuerbaren Energien die Zukunft gestalten

Erneuerbare Energien stammen aus natürlichen Quellen, die sich kontinuierlich erneuern – wie Sonnenlicht oder Wind. Investitionen in erneuerbare Energien sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Übergangsplans für den Klimaschutz. Darin legen wir konkrete Maßnahmen bis 2030 fest, die uns auf dem Weg zu Net-Zero bis 2050 unterstützen.
Wir investieren in erneuerbare Energien, mit einem Schwerpunkt auf:
- Solarenergie, die sich die Energie der Sonne zunutze macht
- Windenergie, die kinetische Energie mit Hilfe von Turbinen in Elektrizität umwandelt
Warum erneuerbare Energien unsere Zukunft sichern
Erneuerbare Energiequellen bieten viele Vorteile:
- In unserem Übergangsplan für den Klimaschutz zählen sie zu den wichtigsten Hebeln für die Dekarbonisierung auf unserem Weg zu Net-Zero.
- Sie diversifizieren unsere Energieversorgung.
- Sie können uns unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen.
- Sie sind unerschöpflich und sichern damit eine stabile Energieversorgung für künftige Generationen.
- Sie haben niedrige Betriebskosten.
Einige erneuerbare Energiequellen, wie Sonnen- und Windenergie, sind vom Wetter und von den Jahreszeiten abhängig. Andere, wie die Geothermie, stehen dagegen ständig zur Verfügung. Um eine zuverlässige Energieversorgung zu garantieren, entwickeln wir Speicherlösungen, die helfen, Schwankungen auszugleichen und die Stromversorgung auch unter veränderten Bedingungen aufrechtzuerhalten.
Unsere Strategie für Sonnen- und Windenergie
- Wir investieren vor allem in Südosteuropa in erneuerbare Energien.
- Aufbau eines Portfolios von Strombezugsverträgen (Power Purchase Agreements, PPA) in Westeuropa und gezielte Investitionen in Projekte zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen für die Versorgung unserer Betriebsstätten.
Unsere wichtigsten Projekte und Aktivitäten
Unsere PV-Anlage in Neusiedl an der Zaya
Mit einer Spitzenleistung von 5,6 Megawatt (MW) – entspricht der Stromversorgung von rund 1.500 Haushalten – wird das PV-Industrieprojekt Neusiedl künftig die 140-MW-Grünwasserstoffanlage in Bruck an der Leitha mit erneuerbarer Energie versorgen. Die Kombination von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie und Wasserstoffproduktion schafft eine stärker integrierte Struktur und wurde durch unsere enge Zusammenarbeit mit Verbund als wichtigem Partner in der Planungs- und Bauphase ermöglicht.
Schönkirchen-Reyersdorf: Einer der größten Solarparks Österreichs
Gemeinsam mit VERBUND haben wir auf unserem Deponiegelände in Schönkirchen-Reyersdorf einen der größten Solarparks Österreichs errichtet. Die Anlage ist seit Mitte 2022 in Betrieb. Sie hat eine Gesamtleistung von maximal 15 Megawattstunden (MW) und produziert rund 14 Gigawattstunden (GWh) an erneuerbarer Energie pro Jahr, die zur Stromversorgung unseres Tagesgeschäfts beiträgt.
Hywind Tampen: Erster schwimmender Windpark der Welt
OMV 19-%-Anteil
Mit einer Leistung von 88 MW ist Hywind Tampen der erste schwimmende Windpark der Welt. 2022 floss der erste Strom, und 2023 ging der Park mit der Installation der letzten 4 Turbinen in den Vollbetrieb. Hywind Tampen deckt nun einen Teil des Energiebedarfs der Felder Gullfaks und Snorre.
Unsere Photovoltaikanlage in der Lobau
Anfang 2022 hat unsere Photovoltaikanlage in der Lobau den Betrieb aufgenommen. Durch den Einsatz eines Tracker-Systems folgen die Solarmodule dem Lauf der Sonne, was die Leistung der Anlage um rund 10 Prozent erhöht. Bifaciale Module fangen das Sonnenlicht von beiden Seiten ein und steigern den Wirkungsgrad um weitere 5 Prozent. Im Jahr 2023 produzierte die Anlage rund 7 GWh. Sie deckt damit rund 45 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Tanklagers.
Stromabnahmeverträge in Österreich und Deutschland
Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs) sind ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie für erneuerbare Energien.
In Deutschland beziehen wir von 2025 bis 2030 über 360 GWh Windenergie von Statkraft. In Österreich haben wir mit VERBUND, ImWind und Enery langfristige Verträge über die Abnahme von rund 470 GWh Strom aus erneuerbaren Energien zwischen 2024 und 2034 abgeschlossen. Damit decken wir mehr als 35 Prozent des externen Strombedarfs der Raffinerie Schwechat und der Adria-Wien Pipeline und ermöglichen die Produktion von grünem Wasserstoff.
Mehr Informationen zu den Projekten von OMV Petrom im Bereich erneuerbarer Energien finden Sie hier.