SAF Business Solutions für Unternehmen

Aerial view of a commercial aircraft parked at an airport gate, surrounded by ground service vehicles, equipment, and boarding bridges on the apron.

Als langjähriger Partner der Luftfahrtindustrie verfügen wir über große Erfahrung und Expertise im aufstrebenden Markt für Sustainable Aviation Fuels (SAF). Unser neues Programm „SAF Business Solutions“ ermöglicht Unternehmen, SAF-Gutschriften zu erwerben und damit Scope-3-Emissionen aus Geschäftsreisen und dem Luftfrachtverkehr auszugleichen.

In Zusammenarbeit mit der International Sustainability & Carbon Certification (ISCC) nutzen wir ein innovatives Chain-of-Custody-Modell. Damit lassen sich die durch SAF eingesparten Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus rückverfolgen und mithilfe von Zertifikaten übertragen.

Sustainable Aviation Fuel (SAF) ist eine erneuerbare Alternative zu konventionellem Kerosin, die über ihren Lebenszyklus hinweg mehr als 80 % geringere Kohlenstoffemissionen verursacht. Bevor SAF in Flugzeugen eingesetzt wird, wird es mit konventionellem Flugkraftstoff gemischt. Die daraus entstehende Kraftstoffmischung kann über die bestehende Betankungsinfrastruktur und die heute bereits genutzten Flughafensysteme transportiert und verwendet werden. Für SAF aus Abfallölen und -fetten (sogenanntes HEFA SAF) erlauben die derzeit geltenden Industriestandards eine Beimischung zu konventionellem Flugkraftstoff von bis zu 50 %.

Was sind Scope-3-Emissionen?

Scope-3-Emissionen sind laut Greenhouse Gas Protocol indirekte Treibhausgasemissionen, die durch die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens entstehen. Sie werden nicht direkt vom Unternehmen selbst, sondern von anderen Organisationen und Personen entlang der Wertschöpfungskette produziert. Beispiele sind Emissionen aus Geschäftsreisen, aus der Nutzung verkaufter Produkte, der Herstellung von Rohstoffen, dem Transport von Waren sowie der Entsorgung von Abfall.

Um ihre Scope-3-Emissionen zu ermitteln, müssen Unternehmen sämtliche Aktivitäten ihrer Wertschöpfungskette analysieren. Nur so können sie die Umweltauswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit genauer erfassen, Verbesserungspotenziale identifizieren und Maßnahmen ergreifen, um ihre CO2-Bilanz zu optimieren. 

Was ist ein Chain-of-Custody-Modell?

Ein Chain-of-Custody-Modell ist ein System, das den Weg eines Produkts durch die gesamte Wertschöpfungskette - von der Herkunft über die Herstellung und Verarbeitung bis hin zum Transport - verfolgt und dokumentiert. Mithilfe dieses Modells können Unternehmen nachweisen, dass sie die erforderlichen Normen und Zertifizierungen entlang der gesamten Lieferkette eingehalten haben. 

Unsere Lösung basiert auf dem ISCC Credit Transfer System. Sie folgt einer Reihe von Grundsätzen und wird durch ein Online-Register unterstützt, das im Rahmen eines globalen Multi-Stakeholder-Verfahrens entwickelt wurde. Dadurch lassen sich Emissionsminderungen glaubwürdig rückverfolgen.

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