Siebzig Jahre Fortschritt

Sieben Jahrzehnte Fortschritt. Ein klares Versprechen.

Wir sind stolz auf die vielen Meilensteine, die wir als OMV gemeinsam erreicht haben, und richten unseren Blick nach vorn: Mit unserer Strategie 2030 als Grundlage sind wir bereit, einen Schritt vorauszugehen, komplexe Probleme zu lösen und zukunftsfähige Innovationen umzusetzen.

70 Jahre Energieversorgung

Energie sichern. Zukunft gestalten.

Wir leisten einen Beitrag zu einer verlässlichen Energieversorgung und investieren gezielt in ausgewählte CO₂-ärmere und erneuerbare Technologien, darunter Geothermie. Damit unterstützen wir den heutigen Energiebedarf und treiben klar definierte Projekte im Rahmen der Energiewende voran.

70 Jahre Mobilität

Mobilität, die Menschen verbindet.

Wir entwickeln mobilitätsbezogene Produkte und Dienstleistungen, die den Übergang zu einer CO₂-ärmeren Wirtschaft unterstützen, darunter Kraftstoffe aus erneuerbaren Energiequellen, synthetische Kraftstoffe, E-Mobilitätslösungen und Kraftstoffe für die Luftfahrt. Über unser Tankstellennetz und ultraschnelle E-Ladepunkte helfen wir, Menschen heute und während der Transformation mobil und verbunden zu halten.

70 Jahre Innovation

Materialien für heute und morgen.

Essenzielle Chemikalien und Materialien bilden die Grundlage vieler Alltagsprodukte. Wir entwickeln ausgewählte Lösungen, die darauf abzielen, Ressourcen effizienter zu nutzen und Materialien länger im Kreislauf zu halten, einschließlich zirkulärer Chemikalien und Technologien für Kunststoffrecycling.

Jüngste Entwicklungen (2014–2026)


2026

Gründung von Borouge International durch OMV und XRG zur Stärkung ihrer weltweiten Führungsposition im Chemiesektor

2025

Einweihung innovativer Anlagen zur Herstellung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen und für das chemische ReOil®-Recycling in der Raffinerie Schwechat

2024

OMV stellt neue Corporate Identity vor, die auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft setzt

2023

Einführung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Mittel- und Osteuropa unter dem Markennamen eMotion

2022
2020

Erhöhung des OMV Anteils an Borealis auf 75%

2019

2026 förderten wir – drei Jahre nach dem größten Erdgasfund in Österreich seit 40 Jahren – erstmals Erdgas aus diesem Vorkommen und stärkten damit die heimische Versorgungssicherheit. Im selben Jahr gaben wir die erfolgreiche Gründung von Borouge International bekannt. Durch die Zusammenführung von Borealis, Borouge und NOVA Chemicals entstand ein weltweit führender Polyolefin-Konzern.

2025 setzte OMV mit der ReOil®-Technologie einen wichtigen Meilenstein: Die Anlage in der Raffinerie Schwechat nahm den Vollbetrieb auf. Im selben Jahr gaben wir den Startschuss für den Bau Österreichs größter Anlage zur Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen – eine 140-Megawatt-Elektrolyseanlage in Bruck an der Leitha. Ebenfalls 2025 trieben wir gemeinsam mit Wien Energie im Rahmen unseres Joint Ventures deeep Tiefengeothermieprojekte voran, die zur CO₂-ärmeren Fernwärmeversorgung im Großraum Wien beitragen sollen.

2022 verkündeten wir unsere Strategie 2030, um OMV zu einem integrierten Energie-, Kraftstoff- und Chemieunternehmen mit wachsendem Fokus auf ausgewählte CO₂-ärmere und zirkuläre Geschäftsfelder weiterzuentwickeln.

2020 bauten wir unsere Position im Chemiesektor weiter aus und erhöhten unsere Beteiligung an Borealis auf 75 Prozent.

Internationale Expansion und strategische Partnerschaften (1999–2013)


2013

Erwerb von Anteilen an den norwegischen Feldern Gullfaks und Gudrun

2012

Patentanmeldung für ReOil®

Gasfund Domino-1 im rumänischen Schwarzmeer (Neptun-Lizenz)

2005

Übernahme des Borealis-Konzerns (gemeinsam mit der International Petroleum Investment Company von Abu Dhabi, IPIC)

2004

Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung von 51 % an der rumänischen Petrom

2003

Größter Ölfund in Österreich seit 25 Jahren (Weinviertel)

Beginn der Geschäftstätigkeit in Tunesien

1999

Aufnahme der Geschäftstätigkeit in Neuseeland

2012 meldeten wir ein Patent für ReOil® an. Wir hatten diese Technologie intern entwickelt, um Verbraucherabfälle in synthetische Rohstoffe für die Herstellung neuer Kunststoffe umzuwandeln. Damit setzten wir auch ein Zeichen zu einer Zeit, als nur wenige Unternehmen in diese Richtung dachten.

Im selben Jahr gelang uns mit der Domino-1-Bohrung im Neptun-Block des rumänischen Schwarzmeers ein bedeutender Gasfund. 2013 erwarben wir Anteile an den norwegischen Feldern Gullfaks und Gudrun und stärkten so unsere Präsenz in der Nordsee.

2005 übernahmen wir gemeinsam mit IPIC den Borealis-Konzern und festigten damit unsere Position in der Chemie- und Polyolefinindustrie.

2004 erwarben wir für EUR 1,5 Milliarden eine 51-prozentige Mehrheitsbeteiligung an der rumänischen Petrom – die bis dahin bedeutendste Transaktion in der Geschichte unseres Unternehmens. OMV wurde damit zum größten Öl- und Gaskonzern in Mitteleuropa.

In den frühen 2000er-Jahre stellten sich einige Weichen für unser Unternehmen neu: Im niederösterreichischen Weinviertel führte eine Explorationsbohrung 2003 zum größten Erdölfund seit 25 Jahren – immerhin ein Drittel unserer damaligen Produktion in Österreich. Im selben Jahr nahmen wir unseren Betrieb in Tunesien auf.

OMV schließt Akquisition mit Statoil ab

Privatisierung und Expansion (1975–1998)


1998

Einstieg in den Chemiesektor durch 25-prozentige Beteiligung an Borealis

1995

Umbenennung von ÖMV in OMV

1991

Ausweitung des Tankstellengeschäfts nach Südosteuropa

1990

Eröffnung der ersten eigenen Tankstelle im Wiener Stadtteil Auhof

1987

Erwerb der Raffinerie Burghausen

Platzierung von 15 % der Unternehmensanteile an der Wiener Börse 

Erste Erfahrungen im Chemiesektor sammelten wir 1998 mit dem Erwerb einer 25-prozentigen Beteiligung an Borealis, einem der weltweit führenden Polyolefin-Hersteller.

Mit einer Beteiligung von 19,6 Prozent stieg 1994 die International Petroleum Investment Company von Abu Dhabi (IPIC) als erster bedeutender internationaler Investor in unser Unternehmen ein. Im folgenden Jahr wurde ÖMV offiziell in OMV umbenannt – ein kleiner aber bedeutender Schritt auf dem Weg zu einem international ausgerichteten Unternehmen.

Ein wichtiger Meilenstein für das Endkundengeschäft fiel in das Jahr 1990: Die Eröffnung unserer ersten Tankstelle im Wiener Stadtteil Auhof, gefolgt von einem schnellen Ausbau des Tankstellennetzes in Österreich und ab 1991 in ganz Südosteuropa.

1987 wurden wir als erstes teilprivatisiertes Unternehmen Österreichs an der Wiener Börse gelistet und platzierten 15 Prozent unserer Anteile am Kapitalmarkt. Gleichzeitig bauten wir unser Raffineriegeschäft mit dem Erwerb der Raffinerie Burghausen in Süddeutschland nahe der österreichischen Grenze weiter aus. Der Standort spielt bis heute eine zentrale Rolle in unserem Unternehmen.

Gründung und Anfangsjahre (1956–1974)


1974

Bau des ersten Erdgasspeichers in Europa

Inbetriebnahme der Trans-Austria-Gasleitung (TAG)

1970s

Erste Schritte im Tankstellengeschäft mit Martha/ÖRÖP unter den Markennamen Aral und Elan

1970

Inbetriebnahme der Adria-Wien-Pipeline (AWP) von Trieste nach Schwechat

1968

Erster Erdgasliefervertrag mit der Sowjetunion

1960

Eröffnung der Raffinerie Schwechat

1956

Offizielle Eintragung der Österreichischen Mineralölverwaltung Aktiengesellschaft (ÖMV) im Handelsregister


1984 führten wir in Österreich als erstes Unternehmen bleifreies Benzin ein und leisteten einen wichtigen Beitrag zu einer umweltverträglicheren Mobilität.

1974 nahmen wir die Trans-Austria-Gasleitung (TAG) in Betrieb und stärkten damit die Rolle Österreichs als Transitland für Erdgas in Europa. Zudem errichteten wir die erste europäische Erdgasspeicheranlage, die in den kommenden Jahrzehnten entscheidend zur Energiesicherheit auf dem Kontinent beitragen sollte.

In den 1970er-Jahren etablierten wir uns als verlässlicher Erdgaslieferant für Europa. Bereits 1968 hatten wir den ersten Erdgasliefervertrag mit der Sowjetunion abgeschlossen. 1970 wurde die Adria-Wien-Pipeline (AWP) eingeweiht, die den italienischen Seehafen in Triest mit unserer Raffinerie Schwechat verband und Rohöl nach Österreich transportierte. Zeitgleich bauten wir das Endkundengeschäft aus, indem wir die Vertriebszweige Martha und ÖRÖP unter den Markennamen Aral und Elan zusammenführten und österreichische Autofahrer:innen direkt mit unseren Kraftstoffen versorgten.

1960 stiegen wir mit der Inbetriebnahme der Raffinerie Schwechat vor den Toren Wiens in die Rohölverarbeitung ein. Bis heute zählt die Anlage zu den bedeutendsten Raffinerien Mitteleuropas.

Am 3. Juli 1956 wurde die Österreichische Mineralölverwaltung Aktiengesellschaft (ÖMV) in das Handelsregister eingetragen. Sie trat die Nachfolge der Sowjetischen Mineralölverwaltung (SMV) an, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der sowjetischen Besatzungszone Österreichs gegründet worden war. Bereits im darauffolgenden Jahr gingen die Erdgasförderanlagen in Auersthal und Baumgarten in Betrieb und bildeten die Grundlage für den Ausbau der heimischen Energieversorgung.

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