Wesentlichkeitsanalyse

Um ein effektives und transparentes Nachhaltigkeitsmanagement sicherzustellen, führt OMV eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse durch. Damit wird ermittelt, welche Nachhaltigkeitsthemen für OMV am relevantesten sind.
Die Wesentlichkeitsanalyse 2024 war die erste Analyse, die OMV nach dem ESRS-Rahmenwerk und damit erstmals nach dem Prinzip der doppelten Wesentlichkeit durchgeführt hat. Dabei wurden sowohl die Auswirkungen als auch die finanzielle Wesentlichkeit berücksichtigt. Die Analyse wurde 2023 durchgeführt und 2025 umfassend überprüft. Die Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse 2025 bestätigten die wesentlichen Themen von OMV: Klimawandel, Umwelt, Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft, Gesundheit, Sicherheit und Wohlergehen, Arbeitskräfte des Unternehmens, Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette, betroffene Gemeinschaften, Unternehmensführung sowie das unternehmensspezifische wesentliche Thema Cybersicherheit.
Die wesentlichen Themen und wesentlichen Unterthemen von OMV sind den fünf Nachhaltigkeitsschwerpunktbereichen von OMV zugeordnet: Netto-Null Transformation; Management natürlicher Ressourcen; Gesundheit und Sicherheit; Menschen und Menschenrechte; und Ethische Geschäftspraktiken.
Eine umfassende Wesentlichkeitsanalyse unter Einbindung interner und externer Stakeholder:innen wird mindestens alle drei Jahre wiederholt oder wenn wesentliche Veränderungen im Geschäfts- oder Marktumfeld eintreten.
Prozess
OMV führte eine detaillierte Analyse durch, um wichtige Nachhaltigkeitsthemen zu identifizieren. Der Prozess umfasste fünf Schritte: Erstellung einer Themenliste, Interviews mit Expert:innen, Einbindung von Stakeholder:innen, Bewertung der Themen und Priorisierung. Ziel war es, Auswirkungen, Risiken und Chancen sowie die Interessen der Stakeholder:innen besser zu verstehen. Der Prozess unterstützte OMV dabei, sich auf die wichtigsten Themen für OMV und die Stakeholder:innen zu konzentrieren.