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Leben und Arbeiten auf einer Ölplattform

Offshore-Ölplattformen gehören zu den extremsten Arbeitsplätzen der Welt, gleichzeitig aber auch zu den attraktivsten. Über Schichtdienst, Freizeitgestaltung, Vereinbarkeit mit dem Privatleben und wie man auf der Petromar Central Platform im Schwarzen Meer am besten Wind, Wellen und Nebel trotzt erzählt uns Pompiliu Macovei. 

Ich arbeite seit fünf Jahren auf der Plattform im Schwarzen Meer. Für mich ist es der spannendste Beruf, aber man muss sich natürlich im Klaren sein, dass die Arbeit mit viel Verantwortung verbunden ist und man auf viele Dinge verzichten muss.
Pompiliu Macovei, Production Supervisor, OMV Petrom

Auf der Ölplattform im Schwarzen Meer sorgen täglich bis zu 100 Personen rund um die Uhr, im Sommer und Winter, bei schlechtem Wetter und meterhohen Wellen dafür, dass die Bohrungen und Produktionsanlagen problemlos und sicher laufen. Techniker überprüfen laufend, ob die Installationen über und etwa 50 Meter unter Wasser sowie alle Systeme reibungslos funktionieren. Die OMV Petrom produziert bereits seit fast drei Jahrzehnten im Schwarzen Meer „offshore“, rund 100 Kilometer vor der Küste Constanta, Öl und Gas. Insgesamt wurden ca.13 Mio. Tonnen Rohöl und 19 Mrd. Kubikmeter Gas gefördert. „Ich arbeite zwei Wochen offshore in einer 12-Stunden-Tagesschicht in der ersten Woche und einer 12-Stunden-Nachtschicht in der zweiten Woche. Dann bin ich zwei Wochen an Land bei meiner Familie“, beschreibt Pompiliu seinen Arbeitsrhythmus. „Dass ich meine Frau nur alle zwei Wochen sehe, ist nicht immer leicht und ich verpasse oft wichtige Familienfeste. Man muss die Zeit am Festland einfach gut planen, aber das bin ich ja von meinem Job gewohnt“, sagt er.

Täglich grüßt das Planungsmeeting…

Der Tag von Pompiliu beginnt mit der Schichtübernahme, dann steht ein Planungsmeeting am Programm. Der gebürtige Rumäne erstellt Produktionsberichte, führt Produktionstestprogramme durch, verantwortet den problemlosen Durchfluss der produzierten Öl- und Gasmengen, überwacht die Wasserinjektionsprogramme und Rohrleitungen unter Wasser. „Ich nehme immer gerne jede neue Herausforderung an, die den Produktionsablauf verbessert. Um für den Job fit zu sein, haben wir regelmäßige und spezielle Offshore-Technik-, Sicherheits- und Überlebenstrainings. Dadurch kann ich meine Fähigkeiten und mein Know-how weiterentwickeln. Sicherheit ist essenzieller Teil der Unternehmenskultur. Wir haben die Pflicht, jeden und alles zu hinterfragen, sollte die Sicherheit gefährdet sein“, sagt Pompiliu. Aber auch Kollegialität spielt offshore eine große Rolle, denn es ist ein Teamjob. „Wir müssen gut eingespielt sein, viel miteinander reden, uns gegenseitig unterstützen, um jederzeit die richtigen Entscheidungen für die Produktions- und Sicherheitsabläufe zu treffen.“

Schönwetterprogramm

Zu ihrem Arbeitsplatz und zurück zum Hafen Constanƫas gelangen Pompiliu und seine Kollegen ausschließlich mit dem Helikopter. Und das nur bei Schönwetter. Was aber, wenn sich aufgrund schlechten Wetters seine Abreise nach Hause verzögert? „Darauf muss man sich bestmöglich einstellen. Der Transport zwischen dem Festland und den Plattformen wird nur bei guten Wetterbedingungen durchgeführt – auch hier gilt ‚safety first‘. Gerade im Frühjahr ist es manchmal so nebelig, dass der Helikopter tagelang nicht landen kann. Im Winter dagegen haben wir Windstärken bis zu 160 km/h und 11 bis 12 Meter hohe Wellen, da hilft nur Geduld. Diese lernt man aber schnell, wenn man sich für einen Offhore-Job entscheidet. Dafür ist die Vorfreude auf zu Hause und die Familie jedes Mal besonders groß.“

Tischtennis auf hoher See

Wie sieht die Freizeit auf hoher See aus, weit weg von Restaurant, Kino und Fußballplatz? „Nach meiner Schicht versuche ich so gut wie möglich zu entspannen. Es gibt Internetverbindung und wir können in mehreren Aufenthaltsräumen fernsehen, natürlich telefoniere ich auch oft mit meiner Familie. Aber auch fit zu bleiben ist wichtig – ich bin viel im Fitnesscenter und beim Billard- und Tischtennis mit den Kollegen wird es nie langweilig.“

Aber sehen Sie selbst, wie sich das Leben auf einer Ölplattform gestaltet:

Pompiliu Macovei gibt nach den Routine-Checks sein Okay für weitere Produktionsabläufe.
Die beste Verbindung: der Weg über die Brücke zu den einzelnen Produktionsbereichen.
Sicherer Transfer eines Kollegen zur nächsten Offshore-Plattform.
Das Team im Feld: Tests der Anlage. Sind alle Rohrleitungen und Ventile geschlossen?
Weit weg von zu Hause ist ein guter Kontakt zu den Kollegen besonders wichtig.
Was für Normalsterbliche die U-Bahn, ist für unsere Kollegen auf der Petromar Central Platform der Helikopter, der sie sicher nach Hause aufs Festland bringt.
Wer auf einer Offshore-Plattform arbeiten will, muss fit bleiben…
…aber darf den Spaß dabei nicht vergessen. Gute Teamarbeit ist immer wichtig.
Kein alltägliches Ereignis: Ankunft der mobilen Bohranlage „Uranus“

Kein Tag wie jeder andere – Besuch der „Uranus“

Aber nicht nur die Crew muss für das Leben und Arbeiten offshore fit bleiben. Von Zeit zu Zeit hat auch die Petromar Central Platform selbst eine Fitness-Einheit nötig: Etwa wenn größere Reparaturarbeiten anfallen. Dazu wird eine mobile Offshore-Bohranlage gemietet – so geschehen vor einigen Monaten. Solche „Besuche“ sind selbst für Pompiliu Macovei etwas ganz Besonders: „Mobile Bohranlagen wie das Rig ,Uranus‘ helfen uns dabei, die Produktion im Schwarzen Meer 365 Tage pro Jahr auf höchstem Niveau zu halten. So eine Bohranlage bekommen wir nicht jeden Tag zu Besuch – solch ein Andocken ist immer wieder eine Herausforderung und ein großes Ereignis in unserem ohnehin schon sehr speziellen Job.“

Begleiten Sie in unserem Video die 6.634 Tonnen schwere mobile Bohranlage auf ihrer Reise vom Hafen Constantas zur Petromar Central Platform und sehen Sie, wie viel Arbeit manchmal hinter dem kleinen Wörtchen „andocken“ steht.
 

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