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Imposante Anlieferung der beiden Hauptausrüstungen zur Produktion von nachhaltigen Kraftstoffen in der OMV Raffinerie Schwechat

  • Anlieferung eines Reaktors und einer Kolonne mit einer Länge von je rund 40 Metern und einem Gesamtgewicht von 310 Tonnen
  • Transport via Schiff von Venedig bis nach Wien
  • Co-Processing Anlage soll Mitte 2023 in der OMV Raffinerie Schwechat in Betrieb gehen 
     

Mit dem Umbau der OMV Raffinerie Schwechat werden bis zu 160.000 Tonnen flüssiger Biomasse ab Mitte 2023 durch ein innovatives Co-Processing Verfahren zu nachhaltigen Kraftstoffen umgewandelt. Durch den Einsatz von hydriertem Pflanzenöl wird der OMV
CO2-Fußabdruck jährlich um bis zu 360.000 Tonnen fossilem CO2 reduziert. Die dafür benötigten Hauptausrüstungen, Reaktor und Kolonne, – die Herzstücke der Anlage – wurden nun angeliefert. 

Reise auf dem Seeweg
Beide Ausrüstungen wurden aufgrund ihrer Größe (Reaktor: Länge von 37 Metern und Gewicht von 190 Tonnen; Kolonne: Länge von 45 Metern und Gewicht von 120 Tonnen) - mehrheitlich auf dem Schiffsweg von Italien aus zur Raffinerie Schwechat transportiert. Erste Etappe war der rund 6 Tage dauernde Transport per Seeschiff von Venedig, Porto Marghera, nach Konstanz, Rumänien. Dort erfolgte die Umladung der Ausrüstungen auf einen für die Donau geeigneten Flusskahn. Nach 13-tägiger Reise stromaufwärts legte das Boot am Hafen Albern/Wien an. Mittels Schwertransporter wurde der Reaktor über Nacht zur nahegelegenen OMV Raffinerie Schwechat sicher angeliefert und wird dort in den kommenden Tagen errichtet. Der Transport sowie der Aufbau der Kolonne folgt in den darauffolgenden Tagen. 

Nachhaltiges Produkt höchster Qualität
Im neuen Reaktor wird u.a. Pflanzenöl mit anderen Rohstoffen gemeinsam verarbeitet, dies ist das sogenannte Co-Processing Verfahren. In diesem innovativen Verfahren werden die biogenen Einsatzstoffe über einen Hydrierprozess mittels Wasserstoff veredelt. Das dabei erzeugte hochwertige Kohlenwasserstoffprodukt hat die Eigenschaften eines fossilen Dieselkraftstoffs höchster Qualität, jedoch mit einem deutlich geringeren CO2-Fußabdruck. Darüber hinaus kann dieser Prozess zukünftig auch für die Verarbeitung anderer Arten von biogenen Rohstoffen, wie zum Beispiel Altspeisefette oder Advanced Bio Oils, eingesetzt werden.

„Die Transportplanung solch überdimensional großer Ausrüstungen ist unter normalen Umständen bereits eine große Herausforderung – in Zeiten wie diesen eine Mammutaufgabe,“ sagt Otmar Schneider, OMV Senior Vice President Raffinerie Schwechat. „Das gesamte Team hat hervorragende Arbeit geleistet und maßgeblich zum Umbau der OMV Raffinerie Schwechat beigetragen. So kommen wir unserem strategischen Ziel ein führender, innovativer Hersteller von nachhaltigen Kraftstoffen und chemischen Rohstoffen in Europa zu werden einen weiteren Schritt näher.“

Hintergrundinformation

OMV Aktiengesellschaft
Die OMV ist mit einem Konzernumsatz von EUR 36 Mrd und einem Mitarbeiterstand von rund 22.400 im Jahr 2021 eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs.

Im Bereich Chemicals & Materials zählt die OMV durch ihre Tochtergesellschaft Borealis zu den weltweit führenden Anbietern fortschrittlicher und kreislauforientierter Polyolefinlösungen und ist eine europäische Marktführerin im Bereich Basischemikalien, Pflanzennährstoffen und Kunststoffrecycling. Gemeinsam mit den zwei wichtigen Joint Ventures – Borouge (mit ADNOC, in den VAE und Singapur) und Baystar™ (mit TotalEnergies, in den USA) – liefert Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt. Der OMV Geschäftsbereich Refining & Marketing produziert und vermarktet Kraftstoffe sowie Rohstoffe für die chemische Industrie, betreibt drei Raffinerien in Europa und hält eine Beteiligung von 15% an einem Raffinerie Joint Venture in den VAE. Die OMV betreibt rund 2.100 Tankstellen in zehn europäischen Ländern. Zu den Aktivitäten gehört zudem Gas & Power Osteuropa, wo sie auch ein Gaskraftwerk in Rumänien betreibt. Im Geschäftsbereich Exploration & Production exploriert, erschließt und produziert die OMV Öl und Gas in den vier Kernregionen Mittel- und Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika, Nordsee sowie Asien-Pazifik. Die durchschnittliche Tagesproduktion lag 2021, inklusive der Produktion eines Joint Ventures in Russland, bei 486.000 boe/d mit einem Schwerpunkt auf der Produktion von Erdgas (~60%). Ab dem 1. März 2022 werden die russischen Unternehmen nicht mehr konsolidiert. Zu den Aktivitäten gehört Gas Marketing Westeuropa, wo sie auch Gasspeicher in Österreich und Deutschland betreibt. 

Die OMV wird sich von einem integrierten Öl-, Gas- und Chemieunternehmen zu einer führenden Anbieterin von innovativen nachhaltigen Kraftstoffen, Chemikalien und Materialien entwickeln und dabei eine weltweit führende Rolle in der Kreislaufwirtschaft einnehmen. Mit der Umstellung auf ein CO2-armes Geschäft, verfolgt die OMV das Ziel, bis spätestens 2050 in allen drei Scopes klimaneutral zu werden.