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„VIVA mi escuela“: Schulprojekt der OMV in Nicaragua erfolgreich angelaufen

17. Mai 2010 (10:00)

  • OMV und ICEP ziehen nach sechs Monaten erste positive Zwischenbilanz
  • Grundkonzept für zehn Modellschulen ausgearbeitet, erste Trainings für Eltern und Lehrer angelaufen, 1.441 Schul-Start-Pakete verteilt
  • Seit 1. Oktober 2009 kommt pro verkauftem VIVA Kaffee an OMV Tankstellen in Österreich und Deutschland ein Cent der Schulbildung von Kindern im Kaffee-Ursprungsland Nicaragua zugute.

Mit dem Corporate Social Responsibility (CSR) Projekt „VIVA mi escuela“ („Es lebe meine Schule“) setzt sich die OMV in Zusammenarbeit mit der österreichischen Entwicklungs-organisation ICEP für eine Verbesserung der Grundschulausbildung in Nicaragua ein. Seit 1. Oktober 2009 fließt ein Cent pro in Österreich und Deutschland verkaufter Tasse VIVA Kaffee in das Projekt. Inzwischen wurden in beiden Ländern beinahe 4 Mio Tassen VIVA Kaffee verkauft, das entspricht einer Fördersumme von EUR 40.000 im ersten Halbjahr.

Harald Joichl, Leiter des OMV Tankstellengeschäfts in Österreich und Deutschland: „Für uns war es von Anfang an wichtig, Menschen in Nicaragua direkt zu helfen. Damit das professionell funktioniert, haben wir uns mit ICEP eine anerkannte Entwicklungsorganisation ins Boot geholt, die durch die Einbindung von Partnerorganisationen vor Ort über viel Erfahrung verfügt und sehr lösungsorientiert handelt. In so kurzer Zeit bereits die ersten Erfolge zu sehen, freut uns sehr.“

Richtig helfen heißt rasch helfen
Der Schlüssel zum Erfolg liegt für ICEP in der konstruktiven Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden. „Bildung gehört auch in Entwicklungsländern zu den staatlichen Aufgaben. Durch das OMV Projekt ‚VIVA mi escuela’ können wir jedoch genau dort ansetzen, wo dem Staat Mittel fehlen: bei der Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien und dem Training von Eltern und Lehrern. Das ist die Basis für eine konstruktive Kooperation“, kommentiert Astrid Taus von ICEP die positive Zwischenbilanz. 

Der schönste Erfolg bisher: Als zu Schulbeginn im Februar die Schuleinschreibungen dramatisch sanken, konnten durch persönliche Befragungen rasch die Ursachen dafür gefunden werden: Geldmangel für Schulmaterialen und -kleidung, Erkrankungen der Kinder und mangelndes Verständnis in der Familie für die Notwendigkeit eines Schulbesuches.
Schnell wurden in Abstimmung mit den Behörden geeignete Maßnahmen ergriffen – wie die Bereitstellung von 1.441 Schul-Start-Paketen für Kinder aus sozial schwachen Familien, der Ausbau der ärztlichen Sprechstunden, Workshops und Informationskampagnen für Eltern. Dadurch konnte die Zahl der Schuleinschreibungen von knapp 900 auf mehr als 1.400 gesteigert werden.

„Wir wollten mit einer Organisation kooperieren, die eine hohe Fachkenntnis hat und mit den lokalen Gegebenheiten bestens vertraut ist. Darüber hinaus legen wir Wert darauf, dass ICEP die Gelder in einem nachhaltigen Sinn dort einsetzt, wo sie auch langfristig Verbesserungen erzielen“, so Joichl.

Lernen mit Multiplikator-Effekt
Ziel des Schulprojektes „VIVA mi escuela“ ist unter anderem die Adaptierung des Lehrplans in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden. „Umstellungen im schulischen Bereich sind eine sehr komplexe Sache, so Maira Reyes, eine der lokalen Trainerinnen von „VIVA mi escuela“, „hier müssen wir auf mehreren Ebenen gleichzeitig aktiv sein: Neben der Schulausbildung für Kinder steht vor allem ein adäquates Training des Lehrpersonals im Vordergrund. Wir haben festgestellt, dass der Großteil der Lehrer nicht wirklich in der Lage ist, Erlerntes weiterzugeben. Gleichzeitig haben wir uns von Anfang an bemüht, die Eltern bestmöglich einzubinden. Dass sich bereits im ersten Halbjahr 250 Eltern in Schulkomitees engagieren, übertraf unsere Erwartungen bei weitem. Schließlich können viele Eltern selbst nicht lesen und schreiben.“

Insgesamt 600 Eltern haben inzwischen ein spezielles Training absolviert, das ihnen hilft, ihre Kinder beim Lernen bestmöglich zu unterstützen. 100 Lehrer und Schuldirektoren wurden in einem Ausbildungsprogramm speziell geschult, 55 von ihnen zu Mentoren ausgebildet. Dadurch können weitere Lehrer indirekt gecoacht und trainiert werden. Der Multiplikator-Effekt spielt auf allen Ebenen eine wichtige Rolle, weshalb ein Grundkonzept für zehn Modellschulen in der nordwestlichen Region Madriz ausgearbeitet wurde, die langfristig als Beispiel und Ausbildungszentren für andere Schulen dienen sollen.

Das Programm der ersten sechs Monate wurde sehr erfolgreich und nach Plan umgesetzt. In den nächsten Monaten sollen die bestehenden Ausbildungsaktivitäten weiter intensiviert und die konstante Betreuung und Zusammenarbeit mit den Schulen in der nicaraguanischen Kaffeeregion ausgebaut werden.

Kaffee bei VIVA
Derzeit gibt es in Österreich 170 OMV Tankstellen mit VIVA. Das reichhaltige Kaffeeangebot der VIVA Genusswelt umfasst mehr als zehn verschiedene Kaffeevariationen aus 100 Prozent besten Arabica Bohnen. Vom Latte Macchiato bis zum Verlängerten – sämtliche Kaffeespezialitäten gibt es sowohl vor Ort, als auch im praktischen „To-go-Becher“.

„Wir Österreicher sind Europameister im Kaffeetrinken und der Genuss von Kaffee hat bei uns eine lange Tradition. VIVA zeigt vor, wie sich Kaffeetrinken und soziales Engagement verbinden lassen, weil nun jede Tasse VIVA Kaffee nicht nur gut schmeckt, sondern auch Gutes bewirkt“, so Joichl.

Die OMV garantiert für „VIVA mi escuela“ einen Mindestbetrag von EUR 50.000 pro Jahr. Das Projekt ist vorläufig auf drei Jahre angelegt – mit Option auf Verlängerung.

Hintergrundinformationen:

ICEP – weltweit mehr unternehmen
Die Entwicklungsorganisation ICEP ist 1996 als private, unabhängige Initiative entstanden, um von Österreich aus einen effektiven Beitrag zur globalen Armutsbekämpfung zu leisten.

ICEP ist überzeugt, dass arme Menschen in Entwicklungsländern durch Ausbildung zu Akteuren der eigenen Entwicklung werden können. Diesen Zugang nennt ICEP Empowerment. Empowerment beginnt damit, Perspektiven aufzuzeigen und Initiativgeist zu wecken. Daher investiert ICEP in Köpfe und unterstützt Menschen in Entwicklungsländern durch Ausbildung dabei, ihre eigenen Talente und Fähigkeiten zu entdecken, zu entfalten und Know-how aufzubauen. ICEP konzipiert und implementiert in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern Projekte in Afrika, Lateinamerika und Zentralasien.

In Österreich sieht ICEP seine Aufgabe darin, österreichische Unternehmen für die Anliegen der Entwicklungsländer zu sensibilisieren und globale Armutsbekämpfung auch als Nutzen für die Wirtschaft zu thematisieren. Österreichische Unternehmen unterstützt ICEP dabei, globale CSR von der Theorie in die Praxis zu übersetzen und CSR-Projekte von der Idee zur konkreten Umsetzung zu entwicklen.

Mehr Information unter www.icep.at

OMV Aktiengesellschaft:
Mit einem Konzernumsatz von EUR 17,92 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 34.676 im Jahr 2009 ist die OMV Aktiengesellschaft eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. Als führender Energiekonzern im europäischen Wachstumsgürtel ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 12 Ländern tätig. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 17 Ländern auf vier Kontinenten aktiv. Der Bereich Gas & Power (G&P) verkauft jährlich rund 13,1 Mrd m³ Gas. Durch ihr 2.000 km lange österreichische Gasleitungnetz transportiert G&P jährlich rund 75 Mrd m³ Erdgas. Der Central European Gas Hub der OMV zählt mit ca. 23 Mrd m³ jährlichem Handelsvolumen zu den wichtigsten Gashubs Kontinentaleuropas.

Die OMV ist der führende Energiekonzern im europäischen Wachstumsgürtel mit Öl- und Gasreserven von rund 1,19 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 317.000 boe in Q1/10 und einer jährlichen Raffineriekapazität von rund 26 Mio t. Die OMV verfügt nunmehr über 2.331 Tankstellen in Q1/10. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 20%.

Durch den Erwerb von 41,58% an der Petrol Ofisi, Türkeis führendem Unternehmen im Tankstellen- und Kundengeschäft, baute die OMV ihre führende Position im europäischen Wachstumsgürtel weiter aus.

Mit dem OMV Future Energy Fund wurde im Juni 2006 eine eigene Gesellschaft gegründet, die Projekte zu Erneuerbaren Energien mit mehr als EUR 100 Mio finanziell unterstützen wird. Damit will die OMV den Übergang von einem reinen Erdöl- und Erdgaskonzern zu einem Energiekonzern einleiten, der Erneuerbare Energien in seinem Portfolio hat.

Nachhaltigkeit
Die OMV hat den UN Global Compact unterzeichnet und fördert aktiv die Werte, zu denen sie sich in ihrem Code of Conduct verpflichtet hat. Sie übernimmt Verantwortung für Mensch und Umwelt, vor allem in sozial und wirtschaftlich sensiblen Regionen. Die OMV setzt laufend Schritte, um die wirtschaftliche, ökologische und soziale Dimension in ihrem geschäftlichen Handeln verantwortungsvoll zu berücksichtigen. Das Unternehmen berichtet regelmäßig über seine entsprechenden Aktivitäten in einem Nachhaltigkeitsbericht, der gemeinsam mit dem Geschäftsbericht erscheint, und orientiert sich dabei an den international anerkannten Berichtsstandards der Global Reporting Initiative (GRI).

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