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Reguläre Überprüfungen in der OMV Raffinerie Schwechat

News Release, 16. März 2016 - 12:30 (MEZ)

  • Im April 2016 wird ein Teilbereich der OMV Raffinerie Schwechat planmäßig außer Betrieb genommen und einer umfangreichen, routinemäßigen Sicherheitsüberprüfung unterzogen
  • Reinigung, Inspektion und vorbeugende Instandhaltung der Raffinerie
  • Sicherheit für Mitarbeiter, Partnerfirmen und Anrainer im Vordergrund

Im April 2016 wird rund die Hälfte der Anlagen der OMV Raffinerie in Schwechat außer Betrieb genommen – darunter auch die Rohöldestillationsanlage 4, das "Herz der Raffinerie". Ziel dieses routinemäßigen, so genannten „Turnaround“, ist die gründliche Reinigung, Inspektion und Wartung von Anlagenteilen. Die Überprüfung wird durch den TÜV Österreich durchgeführt, erfolgt alle sechs Jahre und ist gesetzlich vorgeschrieben. Sicherheit und größtmögliche Rücksicht auf Anrainer haben dabei oberste Priorität.

Während des Turnarounds wird die Rohölzufuhr gestoppt und die Anlagen werden mithilfe von Dampf und Stickstoff von Kohlenwasserstoff befreit. Anschließend erfolgt die Zerlegung und Reinigung der Anlagenteile für Inspektionen, Druckproben und etwaige Reparaturen. Innerhalb weniger Wochen werden Revisionsarbeiten für 16 Prozessöfen, 44 Kolonnen (meist Destillationsanlagen), 478 Wärmetauscher, 2.128 Armaturen und 1.090 Sicherheitsventile sowie diverse Reparaturarbeiten an Rohrleitungen durchgeführt. Es werden 12,6 km Rohrleitungen erneuert und 306 Tonnen Stahl verarbeitet.

Rund 2.500 zusätzliche Fachkräfte werden auf dem Raffineriegelände tätig sein. Die OMV beschäftigt dafür zahlreiche Partnerfirmen aus Österreich und Europa. Die umfangreichen Vorbereitungen für den Turnaround haben bereits vor zwei Jahren begonnen.

Ein zentraler Aspekt des Turnarounds 2016 ist die Einbindung der neuen Entschwefelungskolonne, die im Juni 2015 mittels spektakulären Schwertransport in die Raffinerie Schwechat transportiert wurde.

Sicherheit hat oberste Priorität
Höchste Sicherheit für die Nachbarschaft, Partnerfirmen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von größter Bedeutung. Umfassende Sicherheitsmaßnahmen, eine vorsorglich erweiterte medizinische Erstversorgung, Schulung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von OMV und Partnerfirmen für die bevorstehenden Tätigkeiten sowie der Einsatz von rund 40 flächendeckenden, erfahrenen und professionellen Sicherheitsposten gewährleisten höchste Sicherheitsstandards für Nachbarschaft, Umwelt und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Während des gesamten Turnaround steht den Anrainern für Fragen rund um die Uhr das "Grüne Telefon" mit der Rufnummer +43 664 9108787 zur Verfügung.

Da durch den Einsatz von zusätzlichem Personal mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen ist, wurden  temporäre Parkflächen, unter anderem neben der A4 Ostautobahn errichtet.

Im Jahr 2016 wird der Kraftstoffbereich einem Turnaround unterzogen. Im Jahr 2017 folgt der Petrochemische Bereich, also der Bereich, der für die Herstellung von Vorprodukten zur Kunststofferzeugung dient.

YouTube Videomaterial:

Hintergrundinformationen:

OMV Aktiengesellschaft
Mit einem Konzernumsatz von EUR 23 Mrd und einem Mitarbeiterstand von rund 24.100 im Jahr 2015 ist die OMV Aktiengesellschaft eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. In Upstream fokussiert OMV die Aktivitäten auf drei Kernregionen – CEE (Rumänien, Österreich), Nordsee sowie Mittlerer Osten und Afrika – und auf ausgewählte Entwicklungsregionen. 2015 lag die Tagesproduktion bei rund 303 kboe/d. Im Bereich Downstream verfügt die OMV über eine jährliche Raffineriekapazität von 17,8 Mio Tonnen und mit Ende 2015 über rund 3.800 Tankstellen in 11 Ländern inklusive Türkei. Die OMV betreibt ein Gaspipelinenetz in Österreich und Gasspeicher in Österreich und Deutschland. 2015 hat die OMV in etwa 110 TWh Gas verkauft.

Download Bild: (v.l.) OMV Raffinerie Schwechat Werksleiter Thomas Gangl, Bürgermeisterin der Stadt Schwechat Karin Baier und Stefan Hölbfer, Leiter Abteilung Turnaround Management - Credit: OMV, (JPG, 175,5 KB)

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