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Gaspipeline South Stream: Europäischer Endpunkt in Österreich

  • Bis zu 32 Mrd. m3 an russischem Gas werden pro Jahr nach Baumgarten/NÖ geliefert
  • Das erste Gas wird für 2017 erwartet, Gaslieferungen in vollem Umfang voraussichtlich ab Jänner 2018

Heute fand in der Zentrale der OAO Gazprom ein Arbeitstreffen zwischen dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates Alexey Miller und dem Vorstandsvorsitzenden der OMV, Generaldirektor Gerhard Roiss statt.

Während der Sitzung wurde eine Vereinbarung über die Umsetzung des österreichischen Abschnitts der Gaspipeline South Stream unterzeichnet. Das Memorandum beinhaltet die beabsichtigten Pläne der Beteiligten für das Bauprojekt des österreichischen Abschnitts der Gaspipeline, die eine Kapazität von bis zu 32 Mrd m³/Jahr und ihren Endpunkt in Baumgarten/NÖ haben wird. (South Stream führt von der bulgarischen Schwarz-Meer-Küste durch Serbien und Ungarn und endet in Österreich). Es ist geplant, alle erforderlichen Genehmigungen für den Bau bis Ende 2015 einzuholen, die ersten Gaslieferungen werden für 2017 erwartet und die vollständige Inbetriebnahme des österreichischen Abschnitts der Gaspipeline ist für Januar 2018 geplant.

"Die Notwendigkeit für den Bau und die Vorteile des South Stream Projektes für Europa sind offensichtlich. Das Projekt South Stream zielt auf die Verbesserung der Energie-versorgungssicherheit der europäischen Verbraucher ab, was von ОАО Gazprom schon immer als oberste Priorität betrachtet wurde. Es ist bemerkenswert, dass Gazprom und OMV bereits eine solide internationale gesetzliche Grundlage für die Umsetzung dieses Projekts geschaffen haben - ein gemeinsames Regierungsabkommen zwischen Russland und Österreich wurde im April 2010 unterzeichnet", so Alexey Miller.

OMV Generaldirektor Gerhard Roiss erklärte seinerseits: "Dies ist ein wichtiger Schritt, um Österreichs Versorgungssicherheit mit Gas beträchtlich zu erhöhen und Baumgartens Rolle als Drehscheibe für Gas in Mittel- und Osteuropa zu stärken. Unsere fast 50 Jahre währende Partnerschaft mit Gazprom trug zu diesem erfolgreichen Schritt zur weiteren Diversifizierung der europäischen Energieversorgungsrouten bei."

Gerhard Roiss überreichte auch einen Brief des österreichischen Wirtschaftsministers Dr. Reinhold Mitterlehner an Alexey Miller, in dem Herr Bundesminister Mitterlehner seine Unterstützung für die Bemühungen der Gesellschaften betreffend die Umsetzung des South-Stream-Projekts auf österreichischem Territorium zusichert.

Das Memorandum nimmt auch Bezug auf eine Beteiligung von Gazprom am Central European Gas Hub ("CEGH"), sowie die Buchung von Speicherkapazitäten durch Gazprom bei OMVin Österreich, um damit die Versorgungssicherheit in Österreich weiter zu verbessern.