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Wie und wo entstehen Erdöl und Erdgas?

Die OMV fördert jeden Tag rund um die Welt etwa 300.000 Barrel Öl- und Gas. Doch woraus besteht der wertvolle Rohstoff überhaupt, wie gelangte er bis zu 2.000 Meter tief unter die Erdoberfläche – und wie tappte er dort in die Falle?

Alles begann vor Urzeiten – vor mehr als 500 Millionen Jahren: Seit damals lagern sich die Überreste von teilweise mikroskopisch kleinen Organismen in sogenannten Sedimentbecken ab. Solche Becken gab und gibt es auf der ganzen Erde.

Von der Alge zum schwarzen Gold

Was einmal eine Alge, Plankton, ein Fisch, ein Baum oder eventuell der eine oder andere Saurier war, kann heute Erdöl oder Erdgas sein. Über Jahrmillionen bildeten die Reste von abgestorbenen Bakterien, Pflanzen und Tieren zusammen mit feinem Sediment, etwa Ton, Schichten auf dem Meeresboden. Diese werden Erdöl- oder Erdgasmuttergestein genannt. Nach und nach lagerten sich darüber jüngere Sedimente ab, die mit dem Sedimentbecken immer tiefer in die Erdkruste absanken. Die Organismenreste wurden teilweise von Bakterien zersetzt oder unter Sauerstoffabschluss durch Hitze tief unter der Erde schrittweise zu Erdöl und Erdgas umgewandelt.

Hier gibt es mehr zum Thema: Entstehung von Erdöl und Erdgas.

Ein paar Fakten:

  • Das Wort Petroleum stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Stein- oder Felsöl.
  • Eines der an Erdöl und Erdgas reichsten Sedimentbecken liegt im arabischen Raum, hier vermutet man 50 Prozent der weltweiten Erdöl-Vorräte.
  • Schon die Babylonier beschichteten ihre Straßen mit Erdöl.

In die Falle getappt

„Um die Rohstoffe fördern zu können, müssen sie aber zuerst im wahrsten Sinne des Wortes in die Falle tappen“, erklärt Jan Mayer. „Die neu gebildeten Kohlenwasserstoffe bleiben nämlich nicht einfach unter der Erdoberfläche im Muttergestein liegen, sondern bahnen sich über Jahrmillionen ihren Weg zurück Richtung Erdoberfläche. Sie steigen auf, bis sie zu einer Schicht gelangen, die porös ist – wie Sandstein oder Karbonatgestein.“

In solchen Speichergesteinen reichert sich dann das Öl und Gas in winzigen Hohlräumen, etwa zwischen den Sandkörnern, an. Und wenn die darüber liegende Gesteinsschicht, wie zum Beispiel Tonstein, undurchlässig ist, gibt es kein Weiterkommen mehr. Die Rohstoffe sitzen in der Falle.

Ein sehr altes Sedimentbecken, in dem sich Öl- und Gasfelder der OMV befinden, liegt im Süden von Tunesien. Das Gestein ist hier etwa 440 Millionen Jahre alt. Das Wiener Becken in Österreich hingegen sinkt seit etwa 18 Millionen Jahren in die Erdkruste – und ist damit im Vergleich ziemlich jung. Zu dieser Zeit lebten übrigens schon längst keine Saurier mehr.

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