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Sonnenstrom für den OMV Betrieb

Die OMV und der Stromproduzent VERBUND bauen gemeinsam die größte Photovoltaikanlage Österreichs. Warum? Weil jede eingesparte Tonne CO2 zählt. Der grüne Strom dient dem Eigenbedarf der OMV für die Produktionsanlagen in der Region und ist ein Baustein im großen Energiepuzzle der Zukunft.

45.000 PV-Module auf 13,3 Hektar liefern 14,25 GWh Strom und sparen damit 10.400 Tonnen CO2 pro Jahr. So lassen sich die Eckdaten der Anlage im niederösterreichischen Schönkirchen in einem Satz zusammenfassen. Über die Gründe für die Errichtung gibt es aber noch viel mehr zu sagen.

Sonniges Pilotprojekt auf dem Weg zu CO2-neutraler Produktion

Während etwa auf Tankstellen-Dächern der zum Konzern gehörenden OMV Petrom bereits Sonnenstrom erzeugt wird, ist diese jetzt errichtete Flächen-Anlage die erste dieser Art im Konzern. „Wir sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, unsere Öl- und Gasproduktion CO2 neutral zu gestalten“, sagt Reinhard Oswald, Chef des OMV Upstream-Geschäfts in Österreich. OMV und Sonnenenergie - ob sich das widerspricht? „Wir werden in naher Zukunft Öl und Gas nicht aufgeben, das ist unsere Kernkompetenz. Und im Übrigen sind das Rohstoffe, die noch jahrzehntelang benötigt werden. Doch wir stehen für einen realistischen und machbaren Übergang in ein neues Energiezeitalter, bei dem sich verschiedene Energieformen und Technologien ergänzen. Wir haben uns aktiv entschieden, den bisher bezogenen Fremdstrom, der aus Kohle, Öl, Gas und eventuell sogar Atomkraft kommt, durch selbst produzierten Grünstrom zu ersetzen.“ Die PV-Anlage ist nur eine von vielen Initiativen des Unternehmens zur Erforschung und Nutzung alternativer Energien. Mehrere Teams im Konzern beschäftigen sich mit Themen wie Wasserstofftechnologien, Biotreibstoffen aus z.B. Altspeiseöl oder Carbon Capture Utilization – also der Wiederverwertung von CO2.

Wir sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, unsere Öl- und Gas-Produktion CO2 neutral zu gestalten. Jede eingesparte Tonne CO2 zählt.
Reinhard Oswald, Geschäftsführer, OMV Austria GmbH

Öl- und Gasgeschäft im Wandel: Weniger verbrennen, mehr veredeln.

Reinhard Oswald zeigt noch eine weitere Verzahnung der Energieformen auf, die man vielleicht auf den ersten Blick übersieht: „Man darf nicht vergessen, dass Erdöl nicht nur als Treibstoff verbrannt, sondern auch zu hochwertigen Kunststoffen veredelt wird. Diese binden das CO2 viel länger – und sind darüber hinaus auch für erneuerbare Energien wesentlich, weil sie beispielweise in der Herstellung von Solarpaneelen oder Komponenten für Windkraftanlagen verwendet werden. Eine isolierte Betrachtung einzelner Energieträger ist also irreführend“, so Reinhard Oswald. Der studierte Erdöl- und Erdgastechniker hat sich immer schon für eine ganzheitliche Betrachtung und Nutzung der Energieträger stark gemacht: „Es geht immer um das große Ganze.“

Architektin der Energiezukunft

Das große Ganze hat auch Angelika Schmid gern im Blick. Die Projektleiterin wechselte nach 13 Jahren im Projekteinkauf, wo sie etwa für die Beschaffung aller nötigen Komponenten für den Anlagenbau verantwortlich war, vor rund zwei Jahren in die Projektabteilung der OMV Austria. „Da kann ich noch mehr steuern und direkter an den Projekten mitwirken“. Dass sie als studierte Architektin eines Tages die größte Photovoltaikanlage in Österreich bauen würde, hat sie sich nicht träumen lassen. „Ich habe mich immer schon für Innovationen interessiert und lerne gerne dazu, deshalb bin ich von diesem Projekt auch sehr angetan. Immerhin ist es die erste freistehende PV Anlage der OMV in so einer Größenordnung. Und vielleicht ist es auch ein bisschen überraschend, dass die größte Photovoltaikanlage Österreichs von einem Öl- und Gasunternehmen realisiert wird.“

Es ist die erste freistehende PV Anlage der OMV in so einer Größenordnung. Und vielleicht ist es auch ein bisschen überraschend, dass die größte Photovoltaikanlage Österreichs von einem Öl- und Gasunternehmen realisiert wird.“
Angelika Schmid, Projektleiterin, OMV Austria GmbH

Sonnenenergie als ideale Nutzung der Deponiefläche in Schönkirchen

Die Anlage wird auf einer Bergbaudeponie errichtet. Die Fläche eignet sich perfekt für eine Anlage dieser Art und Größe, denn sie ist altes Deponiegelände: im Prinzip Wiese, die über alte Gesteinsreste gewachsen ist. Dieses Gestein stammt  aus Tiefenbohrungen und der Ölförderung der Region und wurde nach strengen Grenzwert-Prüfungen fachgerecht eingelagert. „Die Fläche kann aufgrund des Deponiekörpers allerdings nur bis zu 30 cm unter Niveau genutzt werden, man kann hier also nicht wirklich viel damit machen. Eine Photovoltaikanlage, die grünen Strom liefert, ist meiner Meinung nach ideal.“ Die Anlage kann bei Vollbetrieb den Strombedarf von umgerechnet etwa 4.400 Haushalten liefern. Die Zahl dient nur als Vergleich, denn der Strom dient dem Eigenbedarf. „Wir speisen nicht ins Netz ein, sondern nutzen den erzeugten Strom für den Betrieb unserer Produktionsanlagen“, erläutert Projektleiterin Angelika Schmid.

Stromlieferung noch dieses Jahr: Schnelle Umsetzung, lange Lebensdauer

Die Errichtung erfolgt in zwei Phasen, wobei in der ersten Phase ca. 35.000 PV Module verbaut werden. Schon Ende 2020 wird sie abgeschlossen sein und den ersten Sonnenstrom liefern. Die Fertigstellung der zweiten Bauphase mit weiteren 10.000 Modulen ist für 2021 geplant. Bei der Inbetriebnahme wird es interessant, verrät Projektleiterin Angelika Schmid: „Diese ist die eigentliche Herausforderung, denn Konstruktion und Errichtung sind erprobte Technik. Wir wissen noch nicht, wie die Produktionsanlagen auf die Einspeisung in das firmeneigene Netz reagieren, daher ist die Inbetriebnahme im Herbst bei weniger Sonnenstunden ideal. Hier sind unsere Elektrotechniker gefordert, die die Anlagen gut kennen und auf Unvorhergesehenes rasch reagieren können.“ Wenn die Anlage einmal läuft, ist sie nahezu wartungsfrei. Rentieren soll sich die Anlage bereits in den ersten 10 Jahren ihrer 40- bis 50- jährigen Nutzungsdauer.

„Jede eingesparte Tonne CO2 zählt“

„Die hier erprobten Konzepte können wir auf andere Standorte ausweiten“, erklärt Angelika Schmid. So wird etwa neben der Evaluierung einer weiteren Deponiefläche in der Nähe von Altlichtenwart ebenfalls in Niederösterreich auch in anderen Ländern nach geeigneten Flächen gesucht. „Wir achten auch darauf, dass die nötige Infrastruktur - sprich Netze zur Einspeisung - bereits in der Nähe sind, um die Projekte effizient umzusetzen“. „Wenn wir in Europa die Energiewende schaffen und die Klimaziele erreichen wollen, dürfen wir nicht wählerisch sein. Es zählt jede einzelne Tonne CO2, die wir einsparen können“, betont Reinhard Oswald.

Presseaussendung: OMV und VERBUND starten den Bau der größten Flächen-Photovoltaikanlage in Österreich

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