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3D Seismik: Ein Ultraschallbild von Niederösterreich

Was verbirgt sich unter der Erdoberfläche? Die OMV Geophysikerinnen und Geophysiker gehen der Frage jeden Tag auf den Grund. Und das wortwörtlich. Mit seismischen Messungen untersuchen sie das Erdinnere. Und finden im Idealfall Erdöl und Erdgas. Aktuell im Weinviertel bei der größten Seismik der OMV in Österreich.

Langsam und gemächlich bewegen sich drei so genannte Impulsgeberfahrzeuge knapp hintereinander über die Felder. Alle paar Meter bleiben sie stehen und geben Schwingungen in den Untergrund ab, und zwar bis zu 90 Vibrationen pro Sekunde. Seit Anfang des Jahres sind im niederösterreichischem Weinviertel ein 151-köpfiges Team und in Summe 68 Fahrzeuge im Einsatz, um den Untergrund nach Erdgaslagerstätten abzusuchen. Dabei vermessen sie über 600 Quadratkilometer – von der slowakischen Grenze bis Wien Donaustadt. Ein Unterfangen, das mehrere Wochen dauert. Ende März wird die Seismik-Crew mehr als 250.000 Kilometer zurückgelegt haben.

Eine Seismik in der Größenordnung, wie wir sie hier im Marchfeld durchführen, ist sehr aufwändig und dauert mehrere Wochen. Sie findet bewusst in den Wintermonaten statt, um die Vegetation auf den Feldern nicht zu beeinträchtigen.

Dass der Winter dieses Jahr sehr kalt und niederschlagsarm war, hatte einen weiteren positiven Nebeneffekt: „Wir hatten Glück, aufgrund des kalten Winters war der Boden teilweise gefroren. So sind die Fahrzeuge nicht immer so stark eingesunken und wir nicht bis über die Knie im Matsch gestanden“, schmunzelt Geophysiker Bernhard Novotny, der in seiner OMV Karriere schon einige Seismikkampagnen geleitet hat.

Woe ein 3D-Ultraschall der Erde

Ein kleiner Wanderkonvoi aus Impulsgeberfahrzeugen zieht durch das Messgebiet. Vergleichbar mit einem Ultraschallbeim Arzt werden dabei alle zehn bis zwanzig Meter durch künstlich angeregte Vibrationen Wellen erzeugt, die bis zu 6000 Meter in den Untergrund eindringen. Wenn diese Schwingungen unter der Erdoberfläche auf unterschiedliche Gesteinsformationen treffen, werden sie an deren Grenzflächen an die Erdoberfläche reflektiert. Das erklärt auch die Geophone, die man auf den Feldern liegen sieht. 720.312 Stück wurden im Marchfeld verteilt. Diese Geophone registrieren die von den Gesteinsschichten reflektierten Schallwellen und eine kleine Messstation zeichnet sie direkt vor Ort auf.

Es ist schon was Besonderes hier im Marchfeld zu stehen und zu sehen, wie die Seismik voranschreitet – immerhin ist das der Grundstein dafür, um hier in ein paar Jahren nach Erdgas zu bohren.

Energie von morgen

Bis die Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler jedoch ein klares, dreidimensionales Bild der Gesteinsschichtung erhalten, sind noch einige Schritte und viele Berechnungen notwendig. „Nach Abschluss der seismischen Messungen werden die großen Datenmengen mit leistungsstarken Computern prozessiert und analysiert“, erklärt Herwig Peresson. Das kann dann schon mal bis zu einem Jahr dauern, zahlt sich aber aus. Denn finden die Kolleginnen und Kollegen neue Lagerstätten, liefern diese Energie für die nächsten Jahrzehnte.

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