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OMV Nachhaltigkeitsstrategie 2025

  • OMV setzt sich 15 Nachhaltigkeitsziele
  • Bis zu EUR 500 Mio Investitionen in innovative Energielösungen bis 2025

Downloads:
Nachhaltigkeitsstrategie Handout (PDF, 5,0 MB)
Factsheet Nachhaltigkeitsstrategie 2025 (PDF, 1,1 MB)
Nachhaltigkeitsbericht 2017 (PDF, 6,7 MB)


Blog und Links:
Nachhaltig und Verantwortungsvoll in der Öl- und Gasindustrie
Aufzeichnung Pressekonferenz

Der ansteigende Energiebedarf und zunehmende Klimawandel stellt die Energiewirtschaft vor große Herausforderungen. Es gilt die Ausgewogenheit von Klimaschutzmaßnahmen, leistbarer Energie und Versorgungssicherheit zu finden. Alternative Energiesysteme müssen ebenso entwickelt werden, wie wirtschaftlich tragfähige und skalierbare Technologien für Industrie und den Privatbereich. Die OMV wird in diesem Zusammenhang einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung künftiger Generationen leisten.

Unser Ziel ist, ‚Oil & Gas at its best‘ zu liefern. Wir sind überzeugt, dass der verantwortungsvolle Umgang mit Öl und der verstärkte Einsatz von Gas die Energiewende unterstützen werden. Gemeinsam mit anderen Energieträgern werden Öl und Gas den Energiebedarf der Zukunft sicherstellen.

Die Nachhaltigkeitsstrategie 2025 ist Bestandteil der OMV Unternehmensstrategie 2025. Die fünf Schwerpunktbereiche „Gesundheit, Sicherheit und Umwelt“, „CO2-Effizienz“, „Innovation“, „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ sowie „Geschäftsgrundsätze und soziale Verantwortung“ umfassen 15 messbare Ziele:

Gesundheit, Sicherheit und Umwelt haben bei der OMV höchste Priorität. Zur Verwirklichung der Vision „Zero harm – No losses” setzt die OMV auf proaktives Risiko-Management. Damit hält die OMV im Branchenvergleich eine führende Position.

Darauf aufbauend hat sich die OMV das Ziel gesetzt, die Unfallhäufigkeitsrate (= Anzahl der Unfälle mit Ausfallzeit pro 1 Million Arbeitsstunden) unter 0,3 zu stabilisieren sowie die führende Position im Bereich Prozesssicherheit zu halten, um Mensch und Umwelt zu schützen.

Ziele und Erläuterungen:
 

1) Keine Arbeitsunfälle mit Todesfolge 
Vergleichszahl 2017: 2 
Scope: Mitarbeitende und Kontraktoren

2) Stabilisierung der Unfallhäufigkeit bei unter 0,3 (pro 1 Million Arbeitsstunden) 
Vergleichszahl 2017: 0,34
Die Unfallhäufigkeit (Lost-Time Injury Rate) wird als Anzahl von Arbeitsunfällen mit Ausfallstag pro einer Million geleisteter Arbeitsstunden angegeben.  
Scope: Mitarbeitende und Kontraktoren

3) Führende Position bei der Prozesssicherheitsvorfallrate halten
Vergleichszahl 2017: 0,2
Wettbewerb 2017: > 0,5

Erläuterungen:
Prozesssicherheitsvorfallrate: Anzahl an Tier-1- und Tier-2-Prozesssicherheitsvorfälle pro 1 Million Arbeitsstunden
Tier-1-Ereignis bezieht sich auf eine Leckage, die dazu führt, dass ein Mitarbeiter oder Auftragnehmer einen Unfall mit Ausfallstag hat oder das Ereignis erhebliche Auswirkungen auf Umwelt oder Gesellschaft hat. Das Tier-2-Ereignis bezieht sich auf eine Leckage mit geringen Folgen für Mitarbeitende, Auftragnehmer, Umwelt oder Gesellschaft.

Weitere Informationen:
Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz
Nachhaltigkeitsbericht, Seite 18ff 
 

Unterstützte Ziele für nachhaltige Entwicklung  der Vereinten Nationen (SDGs):

SDG 3 - Gesundheit und Wohlergehen
SDG 6 - Sauberes Wasser und Sanitärversorgung
SDG 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum 
 

Die OMV bekennt sich zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens, den EU Klimazielen für 2030 und der daraus abgeleiteten Klima- und Energiestrategie der österreichischen Bundesregierung. Der Bereich CO2-Effizienz definiert den Beitrag der OMV zur Schaffung eines CO2-ärmeren Energiesystems. Ausgehend von den Basiswerten des Jahres 2010 will die OMV unter anderem durch die Umsetzung der Weltbank-Initiative „Zero Routine Flaring by 2030“ bis 2025 die CO2-Intensität ihrer Geschäftstätigkeit um 19% senken. Die CO2-Intensität des Produktportfolios soll um 4% reduziert werden.

Ziele und Erläuterungen:


4) Reduzierung der CO2-Intensität der Geschäftstätigkeit um 19 % bis 2025 (vs. 2010) 
Erläuterung: CO2-Emissionen, die zur Erzeugung eines Outputs unter Verwendung geschäftsspezifischer Kennzahlen erzeugt werden (Upstream: t CO2eq / toe produziert, Raffinerien: t CO2eq / t Durchsatz, Strom: t CO2eq / MWh produziert). Diese werden zu einem OMV CO2-Intensitätsindex der Geschäftstätigkeit auf Konzernebene konsolidiert.

5) Reduzierung der CO2-Intensität des Produktportfolios um 4 % bis 2025 (vs. 2010) 
Erläuterung: CO2-Emissionen, die durch die Nutzung der OMV Produkte, die an Dritte verkauft werden, in t CO2 pro Tonne Öläquivalent.

6) Kein routinemäßiges Abfackeln oder Ablassen von Erdölbegleitgas bis 2030
Mehr Informationen zur Weltbank-Initiative 'Zero Routine Flaring by 2030', die die OMV unterstützt
Blog
 

Weitere Informationen: 
CO2 Effizienz
Nachhaltigkeitsbericht, Seite 24ff, 29ff

 

Unterstützte Ziele für nachhaltige Entwicklung  der Vereinten Nationen (SDGs):

SDG 7 – Bezahlbare und saubere Energie
SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz

Insgesamt wird die OMV bis 2025 bis zu EUR 500 Mio in innovative Energielösungen, wie z.B. ReOil und Co-Processing, für eine CO2-ärmere Zukunft investieren. Um Gas als Energieträger der Zukunft zu etablieren, werden Technologien zur wirtschaftlichen Nutzung von klimaneutralem Gas sondiert und analysiert. Projekte im Bereich neuer „Enhanced Oil Recovery“-Methoden zielen auf eine ökologisch effizientere Ölproduktion ab.

Im Forschungs- und Entwicklungsprojekt ReOil werden Altkunststoffe in hochwertiges Rohöl zurückverwandelt, das wieder zu Treibstoffen oder hochwertigen Kunststoffen weiterverarbeitet werden kann. Die Pilotanlage in der Raffinerie Schwechat verarbeitet 100 Kilogramm Altkunststoffe pro Stunde und produziert 100 Liter synthetisches Rohöl. Die OMV strebt die Entwicklung von ReOil zu einem rentablen, großtechnischen Verfahren (Kapazität ~200.000 Tonnen pro Jahr) an. 

Co-Processing ist eine innovative Methode, bei der biogene Stoffe, wie beispielsweise Raps- und Altspeiseöl, gemeinsam mit Rohöl raffiniert werden, um Diesel mit einem höheren Bioanteil zu erzeugen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Biokomponentenmischung verbessert das Co-Processing die Kraftstoffqualität – insbesondere den Energiegehalt. Die OMV strebt an, den Anteil an biogenen Rohstoffen, die in den Raffinerien mitverarbeitet werden, bis 2025 auf jährlich ~200.000 Tonnen zu steigern.

Ziele und Erläuterungen:

7) Die OMV strebt die Entwicklung von ReOil zu einem rentablen, großtechnischen Verfahren (Kapazität ~200.000 t/a) an.
Status 2018: ReOil Pilotanlage mit einer Kapazität von 100 kg/h
Mehr Informationen zu ReOil

8) Die OMV strebt an, den Anteil an nachhaltigen Rohstoffen, die in den Raffinerien mitverarbeitet werden, bis 2025 auf jährlich ~200.000 t zu steigern.
Mehr Informationen zu Co-Processing

9) Erhöhung der Entölungsrate in ausgewählten Feldern in der CEE-Region um 5 bis 15 Prozentpunkte bis 2025 durch inno¬vative Enhanced-Oil-Recovery-Methoden.
Die Projekte zielen u.a. auf eine ökologisch effizientere Ölproduktion im Gesamtportfolio ab. Durch die Erhöhung der Ausbeute bei reifen Feldern, reduzieren wir die Umweltauswirkung sowie Auswirkungen auf die Gesellschaft des Gesamtportfolios. Die OMV Austria investiert in die Entwicklung und Implementierung von State-of-the-art Technologien zur weiteren Entölung der Lagerstätten in den reifen Feldern. Die OMV Austria fungiert als „Feldlabor“ für den Test und die Entwicklung von neuen Technologien.  

Weitere Informationen: 
Nachhaltigkeitsbericht, Seite 36

Unterstützte Ziele für nachhaltige Entwicklung  der vereinten Nationen (SDGs):

SDG 8 - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
SDG 9 - Industrie, Innovation und Infrastruktur
SDG 12 - Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster
SDG 13 - Maßnahmen zum Klimaschutz

Die OMV sieht ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Schlüssel zum Erfolg. Das Thema Diversity hat hohe Priorität, weshalb auch in diesem Bereich gezielte Maßnahmen geplant sind. Insbesondere soll der Frauenanteil auf Führungsebene auf mindestens 25% erhöht werden. Aktuell liegt dieser Wert bei 18%. Maßnahmen dazu sind Leadership- sowie Mentoring-Programme. Ein weiteres Ziel ist es, den Anteil an Führungskräften mit internationaler Erfahrung bei 75% zu halten.

Ziele und Erläuterungen:
 

10) Erhöhung des Frauenanteils auf Führungsebene auf 25 % bis 2025
Vergleichszahl 2017: 18%
Management: Führungskräfte und fortgeschrittene Karriereniveaus – unter anderem: Senior Vice Presidents, Vice Presidents, Heads of Department, Senior Advisors
Mehr zur Vielfalt in der OMV

11) Beibehaltung des hohen Anteils von 75 % an Executives mit internationaler Erfahrung
Vergleichszahl 2017: 74%
Unter „internationaler Erfahrung“ verstehen wir drei oder mehr Jahre im Ausland gelebt und gearbeitet zu haben.
 

Weitere Informationen:
Nachhaltigkeitsbericht, Seite 38ff

Unterstützte Ziele für nachhaltige Entwicklung  der vereinten Nationen (SDGs):

SDG 5 – Geschlechtergleichstellung
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

In der OMV hat sozial verantwortliches Handeln, das einen Mehrwert für die Gesellschaft schafft, eine lange Tradition. Dabei orientiert sie sich am Global Compact der Vereinten Nationen (UN), den UN-Leitsätzen zu Wirtschaft und Menschenrechten und den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung. Bis 2025 überprüft die OMV ihren Stakeholder-Dialog an allen Standorten nach den UN-Wirksamkeitskriterien und bildet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fragen der Menschenrechte und Business-Ethik aus. Die Einhaltung von Geschäftsgrundsätzen soll ebenfalls bei Lieferanten gewährleistet werden, weshalb verstärkt Nachhaltigkeits-Audits durchgeführt werden.

Ziele und Erläuterungen:


12) Förderung des Bewusstseins für ethische Werte und Prinzipien: Durchführung von persönlichen oder Online-Business-Ethik-Schulungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Mehr zu Business Ethik sowie Maßnahmen gegen Korruption und Bestechung

13) Überprüfung des Beschwerdemechanismus für Communities an allen Standorten nach den UN-Wirksamkeitskriterien bis 2025
Beschwerdemechanismen sind an allen von OMV betriebenen Standorten eingerichtet. Auszug aus den UN-Wirksamkeitskriterien: Transparenz, Zugänglichkeit, Quelle des kontinuierlichen Lernens, Engagement und Dialog basierend.

14) Durchführung von Menschenrechtsschulungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Menschenrechtsrisiken ausgesetzt sind, bis 2025
Mehr zu Menschenrechten bei OMV

15) Erhöhung der Anzahl der Lieferantenaudits mit Nachhaltigkeitselementen auf > 20 pro Jahr bis 2025 
Mehr zu Lieferkettenmanagement bei der OMV

Unsere öffentlichen Verpflichtungen

Die OMV hat den United Nations (UN) Global Compact unterzeichnet und befürwortet die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in vollem Umfang. Als integriertes Öl- und Gasunternehmen mit internationaler Präsenz unterstützen wir mit Projekten und Initiativen die 2015 von der UN-Generalversammlung definierten messbaren Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Unsere Projekte und Leistungskennzahlen (KPIs) werden im Hinblick auf ihren Beitrag zu den SDGs beurteilt. Die OMV betrachtet den Klimawandel als eine der größten globalen Herausforderungen und unterstützt die Ziele des Pariser Übereinkommens zum Klimawandel. Im Rahmen unserer Klimaschutzstrategie unterstützen wir die „Zero Routine Flaring by 2030“-Initiative der Weltbank für die Beendigung des Abfackelns von Erdölbegleitgas bis 2030.