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Erdgas macht mobil

Wer heutzutage mit dem Auto von A nach B will, hat eine große Auswahl an unterschiedlichen Kraftstoffen. Groß und immer größer wird aber auch der Wunsch, umweltschonend unterwegs zu sein. Stephen Neumann, Leiter der Geschäftsstelle für CNG-Mobilität im Volkswagen Konzern, erklärt warum Erdgas als Kraftstoff eine nachhaltige Lösung sein kann.

Nach wie vor spielen zwar traditionelle Kraftstoffe wie Benzin und Diesel eine wichtige Rolle – und werden es auch noch über Jahre hinweg. Aber: Alternative Antriebsformen und Kraftstoffe sind von zentraler Bedeutung, um die internationalen Klimaziele zu erreichen. Und dafür müssen technologieoffene, nachhaltige Lösungen entwickelt werden. Erdgas oder auch CNG (Compressed Natural Gas) ist dabei eine Alternative mit großem Reiz.

Dass der deutsche Automobilkonzern auf Erdgastechnologie setzt, hat Geschichte. „Der Volkswagen Konzern hat schon vor über 10 Jahren die Idee von Erdgasautos spannend gefunden. Mittlerweile sind Technologie und Nachfrage an einem Punkt angekommen, an dem es breitenwirksamer werden kann“, schätzt Neumann den Status Quo von Erdgasmobilität ein.

5 Gründe für CNG

Als wichtige Energiequelle ist Erdgas in vielen Industrie- und Wirtschaftsbereichen etabliert. Warum es auf der Hand liegt, auch im Mobilitätsbereich „Gas“ zu geben, fasst Stephen Neumann in fünf Punkten zusammen:

  • Erdgas ermöglicht eine emissions- und geräuscharme Mobilität, wovon die Umwelt insgesamt und städtische Räume insbesondere profitieren.
  • Erdgas hilft die Klima- und Energieziele zu erfüllen. Minus 25 Prozent Kohlendioxid und signifikant weniger Emissionen, insbesondere bei Stickoxiden und Partikelausstoß.
  • Erdgas ist wirtschaftlich attraktiv: Ein Kilo CNG hat so viel Energieinhalt wie 1,3 Liter Diesel oder 1,5 Liter Benzin. So spart ein Erdgasauto gegenüber dem Benzinbetrieb bis zu 50 Prozent und gegenüber Diesel bis zu einem Drittel der Kraftstoffkosten.
  • Die Modellauswahl für Erdgasautos wird gezielt ausgebaut. Heute sind Erdgasautos in fast jeder Kategorie und Marke verfügbar, vom Kleinwagen bis zum SUV.
  • In vielen europäischen Ländern gibt es bereits heute eine flächendeckende Tankstelleninfrastruktur. In Österreich zum Beispiel sind es aktuell rund 160 Erdgas-Tankstellen (55 davon sind von der OMV), an denen Erdgas so einfach und rasch wie Benzin oder Diesel getankt werden kann.
Erdgasautos sind sparsam: Ein Kilo CNG hat so viel Energieinhalt wie 1,3 Liter Diesel oder 1,5 Liter Benzin. Das bedeutet knapp ein Viertel Einsparung der Kraftstoffkosten gegenüber Diesel und fast die Hälfte gegenüber Benzin. Stephen Neumann, Konzernbeauftragter für CNG-Mobilität bei der Volkswagen AG

Automodelle oder Tankstellennetz – was braucht es zuerst?

Wie auch bei der Henne und dem Ei: Grundsätzlich beides. „Bei der Suche nach der passenden Lösung müssen Automobilindustrie und Gaswirtschaft Hand in Hand zusammenarbeiten, anstatt auf den Anderen zu warten. Nur gemeinsam kommt man ans Ziel“, ist sich Neumann sicher. Einerseits kauft niemand ein Auto, das er nicht überall schnell und einfach betanken kann. Andererseits muss auch das Angebot an Automodellen vorhanden sein, damit die Autofahrerinnen und Autofahrer überhaupt ein Erdgasauto in Erwägung ziehen. Und erst wenn die Nachfrage an beiden Stellen stimmt, wird schließlich beides weiter ausgebaut – das Tankstellennetz wie auch die Modellpallette.

Klein, kompakt, beliebt

Wer sich heute für ein Erdgasauto entscheidet, hat allein bei Volkswagen die Auswahl aus aktuell 17 verschiedenen Modellen über diverse Marken hinweg. Die Bestseller kommen dabei aus der Kompaktklasse: „Seat Leon, VW Golf und Skoda Octavia sind die beliebtesten Modelle,“ erklärt Stephen Neumann. „Wir werden in Zukunft noch weitere Modelle anbieten, das geht aber nur gemeinsam mit einer steigenden Nachfrage“, fügt er hinzu. Hier spielt VW im Konzert der Erdgastechnologie sicherlich eine Vorreiterrolle. So kommen europaweit mittlerweile über 70 Prozent aller neuzugelassenen Erdgasautos von VW, in Deutschland sind es sogar 96 Prozent.

Die Autoindustrie sieht eine konstante Entwicklung bei der Nachfrage nach Erdgasautos: VW beobachtete in den letzten Jahren Steigerungsraten im dreistelligen Prozentbereich, wenn auch auf niedrigen Niveau. Man habe intensiv in die Kommunikation dieser Antriebsart investiert, und es hat sich gelohnt. „Derzeit verkaufen wir etwa 3 bis 4 Prozent Erdgasautos. In Zukunft werden sie einen größeren Anteil im VW-Portfolio haben, schätzungsweise 5 bis 10 Prozent.“ erklärt Stephen Neumann.

CNG: Die zukunftsfähige Alternative

Wohin die Reise mit Erdgasautos geht, entscheiden am Ende die Kunden. VW und OMV sind jedenfalls der Überzeugung, dass in Zukunft verschiedene Antriebsarten verfügbar sein werden – von Benzin und Diesel über Elektro- und Erdgasautos. Und Tankstellen werden verschiedene Kraftstoffe für verschiedene Bedürfnisse anbieten.

Die Variante Erdgas wird hier künftig eine entsprechende Rolle spielen – und kann sie heute schon, denn die Technologie ist nicht neu. „Lediglich hat bisher oft das Wissen und damit die Akzeptanz der Kundinnen und Kunden zum Thema Erdgasmobilität gefehlt – und die Technologie konnte sich nicht etablieren“, ergänzt er. Das ist heute anders. Informationskampagnen und proaktive Maßnahmen sorgen dafür, dass Autofahrer heute mehr Interesse denn je an der neuen Technologie haben. Tendenz steigend. Denn Erdgasfahrerinnen und Erdgasfahrer fahren nicht nur günstig und umweltfreundlich. Sie fahren auch bequem und ohne Reichweitensorge bis zur nächsten Tankstelle.

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