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CNG für PKW und Nutzfahrzeuge

Autofahren mit Gasantrieb ist so alt wie der Otto-Motor. Der wurde von seinem gleichnamigen Erfinder ab 1860 genau dafür entwickelt. Gas verbrennt im Otto-Motor praktisch ruß- und partikelfrei sowie deutlich leiser als Benzin und Diesel.

CNG, Compressed Natural Gas oder auch komprimiertes Erdgas, ist ein Kraftstoff für PKW und Nutzfahrzeuge. Nicht zu verwechseln mit Autogas und Flüssiggas (LPG oder Liquid Petroleum Gas), welche kein Erdgas sind.

CNG ist äußert günstig und spart bei jeder Tankfüllung bares Geld. Damit ist CNG eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Treibstoffen.

Wirtschaftlichkeit
Ein kg CNG hat so viel Energieinhalt wie 1,3 Liter Diesel oder 1,5 Liter Benzin. Dazu ist es häufig günstiger als 1 Liter Diesel oder Benzin. Dazu ist es höheren Energiegehalts und dem Kostenvorteil an der Zapfsäule kann gegenüber dem Benzinbetrieb bis zu 50% und gegenüber Diesel bis zu einem Drittel der Kraftstoffkosten eingespart werden.

Umwelt
CNG ist derzeit der kostengünstigste Weg, um den Schadstoffausstoß im Straßenverkehr signifikant zu reduzieren. Schon heute sind bis zu 23% weniger CO2, 75% weniger Stickoxide und 98% weniger Feinstaub starke Argumente für CNG. Speziell in Städten könnte mit dem vermehrten Einsatz von CNG Fahrzeugen die Luftqualität erheblich verbessert werden.

CNG rechnet sich
Ein CNG-Auto muss nicht teuer sein. Viele Modelle sind heute in der Anschaffung schon so günstig wie ein vergleichbares Dieselfahrzeug oder aufgrund von Förderungen sogar günstiger. In diesen Fällen rechnet sich CNG sehr rasch, vor allem durch den geringeren Verbrauch (kg) bezogen auf die gleiche Strecke und Fahrweise. Beim Tanken zahlen Sie wesentlich weniger: Ein kg CNG ist an OMV Tankstellen seit Jahren deutlich günstiger als ein Liter Benzin, entspricht aber einer Fahrleistung von ungefähr 1,5 l Benzin. Gegenüber Benzinbetrieb können bis zu 50% und gegenüber Diesel bis zu einem Drittel der Kraftstoffkosten eingespart werden.

CNG bringt Sie weiter
Dank ausgereifter Technik können voll auf Erdgas optimierte Motoren einen Leistungsgewinn von 5 – 10% erzielen. Zudem haben sie einen geringeren Verbrauch als vergleichbare Benzin- oder Dieselfahrzeuge. 500 bis 1000 km fährt ein bivalentes CNG-Auto nach dem Besuch an der Tankstelle – Gastank und herkömmlicher Benzintank zusammengerechnet. Die Umschaltung von CNG- auf Benzinbetrieb erfolgt dabei üblicherweise automatisch und ohne, dass Sie einen Unterschied bemerken. Monovalente Fahrzeuge können durchschnittlich bis zu ca. 500 km mit einer Tankfüllung fahren (manche Fahrzeuge auch weit mehr). Damit fahren Sie nicht nur umweltfreundlich, sondern auch völlig sorgenfrei viele Kilometer.

Eine saubere Alternative
Mit CNG tanken Sie nicht nur günstig – durch die Reduzierung der schädlichen Abgase spart CNG der Gesellschaft außerdem langfristig Kosten und hilft, internationale Klimaabkommen zu erfüllen. Das hat auch die Politik erkannt.

CNG verbrennt im Gegensatz zu Diesel oder Benzin praktisch ruß- und partikelfrei. Damit werden schädliche Abgase auf ein Minimum reduziert. Zusätzlich entstehen durch CNG bis zu 23% weniger CO2,bis zu 75% weniger Stickoxide und 98% weniger Feinstaub.

Zudem kann dem Kraftstoff CNG aufbereitetes Biogas beigemischt werden, was die CO2-Emissionen weiter senkt. Verglichen mit Diesel, verbessert schon ein Anteil von 20% aufbereitetem Biogas die Treibhausgasbilanz eines CNG-PKW um bis zu 23% und jene eines CNG-LKW um bis zu 31%. Ein wichtiger Beitrag zur regionalen Luftqualität. Keine andere Technologie hat diese erprobte, realistisch verfügbare und regionale Perspektive.

Eine Investition in Gasmobilität sichert also auch künftig die Möglichkeit, erneuerbare Energiequellen zu integrieren und zu verwenden.

Sicherheit steht an erster Stelle. Die im Fahrzeug eingebauten Spezialtanks werden nach strengsten Sicherheitsrichtlinien gebaut und unter extremen Bedingungen getestet. Sie speichern das Gas mit einem Druck von ca. 200 bar und reduzieren somit das Volumen auf etwa 1/200. Für zusätzliche Sicherheit sorgen eine Reihe von Zusatzeinrichtungen, wie z. B. Ventile, die im Falle eines Feuers einen überhöhten Druckaufbau verhindern, sowie regelmäßige Überprüfungen.

Auch die Betankung von CNG-Fahrzeugen erfolgt völlig sicher. Sobald der Tankanschluss der Zapfsäule korrekt mit dem Tank des CNG-Fahrzeuges verriegelt ist, strömt das Gas aus dem Speicher in den Tank. Ähnlich schnell und unkompliziert wie bei Diesel oder Benzin.

Fest steht: ein von einem Fachmann gewartetes CNG-Auto ist genauso sicher wie jedes andere Auto. Auch im Falle eines Zusammenpralls. Für den Gastank ist ein Berstdruck von 600 bar vorgeschrieben – das ist weit mehr als bei starker Hitze oder einem Unfall auf ihn einwirkt. Kommt es zu einem schweren Stoß, öffnen sich die Sicherheitsventile und das Gas wird abgeblasen. Die Gefahr einer Explosion ist keinesfalls größer als bei herkömmlichen Autos, dies haben auch Tests des ÖAMTC und ADAC bestätigt.

Der TÜV Bayern verleiht dem CNG-Auto in seiner Broschüre das Gütesiegel: "So sicher wie ein Benziner oder Diesel".

Bisher galt ein relativ weitmaschiges Tankstellennetz als größte Hemmschwelle für die Entscheidung zum CNG-Auto. Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2020 mindestens 20% des Kraftstoffverbrauches nicht mehr aus Erdöl kommen soll. Da die Umweltziele mit Elektrofahrzeugen allein in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht erreicht werden können, setzen Regierungen auch auf Gas: komprimiertes Gas (CNG) oder verflüssigtes Gas (LNG) – oder Biogas, welches auf die Qualität von Erdgas aufbereitet werden kann.

Die OMV unterstützt die Verbreitung des umweltfreundlichen Kraftstoffes Gas.

Gas im Tank
An Tankstellen wird Erdgas als CNG im Kilogramm angeboten. 0,7 kg CNG entsprechen etwa 1 l Benzin.

Derzeit gibt es in Österreich rund 160 öffentliche CNG-Tankstellen. Neben den Hauptverkehrsadern gibt es auch in den Ballungszentren eine gute Versorgung mit CNG-Tankstellen. Es ist also längst kein Problem mehr, Österreich von Wien bis an den Bodensee mit reinem CNG-Antrieb zu durchqueren. Auch viele Betriebstankstellen versorgen ihre jeweiligen Fahrzeugflotten mit dem alternativen Treibstoff. Der Tankvorgang ist dabei einfach und schnell, ähnlich wie bei einer Diesel- oder Benzin-Zapfsäule.

Mit CNG bei den Nachbarn unterwegs
Auch Österreichs unmittelbare Nachbarn Deutschland, Italien, Tschechien und die Schweiz bieten ein CNG-Tankstellennetz oder bauen es auch noch weiter aus. Die Italiener (mit ca. 1 Mio. CNG-Fahrzeugen) arbeiten daran, die derzeit mehr als 1.000 CNG-Tankstellen weiter stark auszubauen und auch Tschechien verdichtet das Netz nach Kräften. In Deutschland gibt es an rund 900 öffentlichen Stationen CNG als Treibstoff steuerlich gefördert.

Erstklassige Qualität: Die OMV gibt Gas
Die OMV bietet in Österreich ausschließlich H-Gas Qualität. Das H steht für "high", also hochqualitatives Gas. Der Brennwert macht den Unterschied: Jener von H-Gas ist deutlich höher als der von L-Gas ("Low"). Zum Vergleich: H-Gas hat einen Brennwert von ca. 11,3 kWh/m³, L-Gas von ca. 9,5 kWh/m³.

Gas ist nicht gleich Gas
Auch beim Kraftstoff Gas gibt es Unterschiede: Flüssiggas (LPG, Liquefied Petroleum Gas), auch als Propan und Butan bekannt, fällt bei der Rohöldestillation in der Raffinerie an. Im Gegensatz zu dem natürlichen Erdgas ist es schwerer als Luft, verflüchtigt sich langsamer und ist leichter entzündbar. Der Bestand der Flüssiggastankstellen in Österreich ist vernachlässigbar. Handelsübliche Flüssiggas-Autos dürfen auf keinen Fall mit Erdgas / CNG betrieben werden. Übrigens: Die OMV Tankstellen verkaufen zum überwiegenden Teil Gas aus heimischen Quellen.

Umsteigen und langfristig sparen
Prinzipiell kann jeder Otto-Motor mit Gas betrieben werden. Daneben bietet die Autoindustrie bereits eine Reihe serienmäßig gefertigter CNG-Fahrzeuge, die entweder monovalent (ausschließlich mit CNG) oder bivalent (mit CNG und Benzin) betrieben werden. Hier sind die Gastanks unterflur angebracht und stellen keinen Platzverlust dar. Die Anschaffungskosten eines CNG-Autos sind mit einem Dieselfahrzeug vergleichbar. Die geringfügigen Mehrkosten zum Benzinauto sind nach kurzer Zeit durch die günstigeren Kraftstoffpreise und vor allem den geringeren Verbrauch wieder ausgeglichen.

CNG-Fahrzeuge der neuen Generation
Auf Grund der steigenden Zahl an CNG-Fahrern ist auch die Autoindustrie bemüht, neue und verbesserte CNG-Fahrzeuge anzubieten. Optimierte Motoren mit Abgasturbolader und Kompressor sorgen für optimalen Fahrspaß bei geringem Verbrauch (z.B. zwischen 3 und 4 kg/100 km) und Schadstoffausstoß.

Mit Frischluft parken
Grundsätzlich dürfen Sie mit Ihrem CNG-Auto überall dort parken, wo auch herkömmliche Autos stehen – in den meisten Bundesländern ist das Parken von CNG-Autos in öffentlichen Tiefgaragen erlaubt. Wenn Sie den Bau einer eigenen Hausgarage planen, ist es wichtig, für ausreichende Durchlüftung zu sorgen. Die geltenden Vorschriften finden Sie in der Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes. Weitere Informationen erteilt die zuständige Landesregierung.

Fahrzeugdokumente und technische Überprüfungen
Wenn man in Österreich mit einem CNG-Auto unterwegs ist, muss man ein so genanntes Betriebsbuch mitführen. Damit ist ein Dokument gemeint, das folgende Inhalte aufweist:

  • Funktionsbeschreibung und technische Daten
  • Bedienungs-, Betriebs- und Wartungshinweise bzw. -Anforderungen
  • Hinweis zur Führung dieser Betriebsvorschrift
  • Hinweis auf wiederkehrende technische Überprüfungen
  • Anleitung bezüglich Verhalten bei auftretenden Gasgeruch
  • Hinweis auf die Zuständigkeiten für Reparaturen und bauliche Veränderungen
  • Bestimmungen betreffend der der Vorgangsweise bei Außerbetriebnahme des Kraftfahrzeuges

Dieses Betriebsbuch muss vom Fahrzeughersteller übergeben werden bzw. von dem Unternehmen, das den Einbau des CNG-Tanks (bei der nachträglichen Umrüstung eines Benzinautos) durchgeführt hat.

Die Überprüfung der CNG-Fahrzeuge nach § 57a unterscheidet sich kaum von der Überprüfung eines herkömmlichen Fahrzeuges. Die bis vor kurzem notwendige Dichtheitsprobe des CNG-Tanks ist nicht mehr erforderlich, da diese an den Tankstellen bei der Betankung automatisch durchgeführt wird.

Unabhängig von der § 57a Überprüfung ist nach spätestens 36 Monaten eine visuelle Prüfung der CNG-Tanks im eingebauten Zustand erforderlich. Bei Auffälligkeiten ist der Prüfer angewiesen, die Tanks auszubauen und genau zu kontrollieren.

Die zehnjährige Überprüfung von CNG-Tanks gibt es in dieser Form nicht mehr. Sie gilt allerdings weiterhin für flüssiggasbetriebene Fahrzeuge.

Parken in Tiefgaragen
Das Verbot von "Gasfahrzeugen" bei öffentlichen Tiefgaragen zielt auf Flüssiggasfahrzeuge ab, weil Flüssiggas schwerer ist als Luft. Mit CNG-Fahrzeugen darf daher in Tiefgaragen (z.B. Apcoa, Wipark) grundsätzlich geparkt werden. Allerdings gibt es (leider auch in Österreich) länderspezifische Gesetze, die unterschiedlich formuliert sind. Die Beschilderung an einer Garageneinfahrt ist auch privatrechtlich zu beachten: Jeder Garagenbesitzer kann für seinen Bereich ein Verbot aussprechen. Vor der Fahrzeuganschaffung ist es daher empfehlenswert, diese Frage mit dem jeweiligen (Haus-) Garagenbetreiber abzuklären, und ihn auf die grundsätzliche Erlaubnis aufmerksam zu machen.

Selbstbedienung am Zapfhahn
Entsprechend der VBV (Versandbehälterverordnung) ist die Selbstbetankung von CNG-Fahrzeugen in Österreich grundsätzlich erlaubt. Bitte beachten Sie in jedem Fall die Hinweisschilder an den Tankstellen!

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