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Was ein Molch und James Bond gemeinsam haben?

Was die beiden verbindet? Eine Pipeline als Arbeitsplatz. Googelt man den Begriff Molch, tauchen Bilder von kleinen, wendigen Amphibien auf. Doch ein Molch ist auch ein hoch technisiertes Gerät, das in Pipelines zum Einsatz kommt – und ab und zu sogar im Kino zu sehen ist.

Gestatten, Molch. James Molch

Molche sind Geräte, mit denen Pipelines gereinigt und Messungen durchgeführt werden. Pipelines haben im Schnitt einen Durchmesser von zehn bis 120 Zentimeter. Vor allem die letztere, große Variante beflügelt mitunter die Fantasie von Filmemachern: Gleich in zwei James-Bond-Filmen spielen Molche eine tragende Rolle. In „Der Hauch des Todes“ wird ein Molch dazu verwendet, einen sowjetischen General von Bratislava nach Wien zu schmuggeln. Und in „Die Welt ist nicht genug“ reist der Spion sogar höchstpersönlich mit einem Molch durch eine Pipeline.

Reinigen und Messen …

„Die eigentliche Aufgabe eines Molches ist vielleicht nicht ganz so glamourös, wie es im James Bond Film dargestellt wird, aber für den Betrieb einer Pipeline unverzichtbar“, erklärt Partrick Hurbis, Expert Maintenance, Operation & Maintenance, bei der OMV Tochtergesellschaft Gas Connect Austria. Bergauf und bergab wird er unter hohem Druck zur Reinigung oder Inspektion durch Pipelines geschickt.

Reinigungsmolche entfernen in Gaspipelines die Rückstände von flüssigen Kohlenwasserstoffen, Rost, Schweiß- und Metallpartikel – und sogar vergessene Maßbänder.

Dann ist der Weg frei für die sogenannten „intelligenten Molche“, die die Pipelines mit diversen Zusatzfunktionen untersuchen. Sie überprüfen den Korrosionszustand, Schweißfehler, Dellen in der Leitung oder messen Koordinaten. Diese interne Überprüfung ist in Österreich verpflichtend und muss alle zehn Jahre durchgeführt werden.

… auf höchstem Niveau

Doch wie kommt der Molch in die Pipeline? Er wird über sogenannte Molchschleusen in die Leitung ein- und ausgeschleust, für kleinere Leitungen gibt es auch mobile Schleusen.

Mit einer Fließgeschwindigkeit von eineinhalb bis vier Metern pro Sekunde wird der Molch dann durch den in der Pipeline gegebenen Druck vorangetrieben. Der Druck in den Leitungen variiert zwischen 16 und 90 Bar. Zum Vergleich: Der Druck im Autoreifen beträgt durchschnittlich 2,3 Bar. Für eine gelungene Molchung braucht es etwas Fingerspitzengefühl, weiß Patrick Hurbis: „Wichtig ist, dass die Molchung möglichst ruhig und kontinuierlich passiert, um eine optimale Messgenauigkeit zu erreichen. Darum helfen die Kolleginnen und Kollegen vom Dispatching dabei, indem sie den Druck und die Gasmenge in der Leitung bei jeder Molchung genau anpassen.“ Die aktuelle Position des Molchs lässt sich mit einem Molchsender und über mechanische Molchmelder in den Stationen bestimmen.

Bei dem 886 Kilometer langen Gasleitungsnetz der Gas Connect Austria gibt es für Molche immer was zu tun.
Partrick Hurbis, Expert Maintenance, Operation & Maintenance, bei der OMV Tochtergesellschaft Gas Connect Austria

1995 fand die erste intelligente Molchung bei der Gas Connect Austria statt. Wann und wo genau gemolcht wird, vermerken wir heute im „Molchmasterplan“. Das klingt dann auch fast schon wieder nach James Bond.

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