Kontakt
OMV Webseiten
en de
OMV Webseiten
OMV Websites
OMV www.omv.com/en Österreich www.omv.at/de-at Bulgarien www.omv.bg/bg-bg Tschech. Rep. www.omv.cz/cs-cz Deutschland www.omv.de/de-de Ungarn www.omv.hu/hu-hu Neuseeland www.omv.nz/en-nz Norwegen www.omv.no/no-no Rumänien www.omv.ro/ro-ro Russland www.omv.ru/ru-ru Serbien www.omv.co.rs/sr-rs Slowenien www.omv.si/sl-si Slowakei www.omv.sk/sk-sk Tunesien www.omv.tn/ar-tn Türkei www.omv.com.tr UAE www.omv.ae/en-ae
OMV Gas Websites
OMV Gas www.omv-gas.com/de
OMV Petrom Websites
OMV Petrom www.omvpetrom.com/ro
Schließen

Rohölterminal Triest und Transalpine Pipeline – Eine starke italienische Verbindung

Früher wurde im Hafen von Triest mit Kaffee, Zucker, Südfrüchten und Baumwolle gehandelt. Heute befindet sich in der Bucht von Muggia der größte Rohölterminal Europas im Mittelmeer. Die OMV transportiert ihre gesamten Rohölimporte über die Transalpine Ölleitung, die in Triest ihren Ursprung hat.

Die Geschichte des Seehafens von Triest beginnt mit Kaiser Karl VI. Der österreichische Monarch war es, der im Jahr 1719 in der italienischen Grenzstadt Triest einen Freihafen gründete. Bereits 1802 steuerten rund 5.400 Schiffe die Bucht an der Oberen Adria an. Bis zum Ende der Österreichisch-Ungarischen Monarchie 1918 entwickelte sich der Hafen zu einem der wichtigsten Handelsumschlagplätze Mitteleuropas.

Hunderte von Schiffen, beladen in Nordafrika, in Nigeria, im Mittleren Osten oder in Russland, nehmen Kurs auf den Hafen von Triest. Rund 42 Millionen Tonnen Rohöl treffen pro Jahr bei uns ein.

Alltag im Rohölterminal

Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, sorgen insgesamt 70 Personen im Schichtbetrieb für reibungslose Abläufe am Hafen, der von der SIOT (Società Italiana per l’Oleodotto Transalpino) betrieben wird. Den Alltag im Hafen kann man sich dabei so vorstellen: An Bord der Hochseeschiffe, die tagtäglich unterwegs nach Triest sind, befinden sich zwischen 80.000 und 135.000 Tonnen Rohöl. An vier Piers werden diese Hochseetanker dann jeweils ausgepumpt, über vier Transferleitungen gelangt die flüssige Fracht in das wenige Kilometer entfernte Tanklager San Dorligo della Valle. Dort wird das Rohöl in einem der 32 Tanks zwischengelagert.

„Unsere Anlage hat eine Gesamtkapazität von über zwei Millionen Kubikmetern. Das heißt, wir können stündlich über 10.000 Kubikmeter Öl pro Schiff aufnehmen.“ erklärt Mauro Szalay, Produktionsleiter der Società Italiana per l’Oleodotto Transalpino. Dennoch dauert es bis zu 30 Stunden, bis die Ladung eines Tankers gelöscht ist. Damit wenig Wartezeit entsteht, wird die Reihenfolge der Abfertigung der Hochseefrachter genau geregelt. Jedes Schiff kennt seinen frühesten Entladetermin, bevorzugt behandelt wird, wer seine Ladung so rasch wie möglich weiterleitet.

Jährlich kommen ca. 150 Tanker mit OMV Rohlöl im Hafen Triest an. Etwa 3,5 Millionen Tonnen transportieren wir weiter in die Raffinerie Burghausen, ca. 8 Millionen Tonnen in die Raffinerie Schwechat.

Nordwärts durch die Pipeline

Über die Transalpine Pipeline (TAL), die in der Bucht von Muggia ihren Ausgangspunkt hat, gelangt dieses Rohöl nach Österreich, Süddeutschland und Tschechien. Mit 25 Prozent Beteiligung ist die OMV Hauptgesellschafterin dieser Pipeline, die von insgesamt zehn Gesellschaftern geführt wird. Die TAL wurde 1967 errichtet, ist rund 753 Kilometer lang und beliefert ingesamt acht Raffinerien entlang der Pipeline. „Jede dieser Raffinerien muss laut EU-Recht Zugang zur TAL haben“, erklärt Michael Cech, Leiter der Abteilung Pipeline Joint Ventures & Shipping bei der OMV.

Ab Würmlach in Kärnten, einer 350-Einwohner-Gemeinde, übernimmt die Adria-Wien-Pipeline den Weitertransport. 420 Kilometer lang ist die Route von Kärnten bis in die Raffinerie Schwechat bei Wien. Über Stock und Stein, über Berg und Tal und insgesamt 12.000 Höhenmeter führt die Strecke und läuft dabei über rund 8.000 Grundstücke und 93 Gemeinden.

Die OMV ist sich ihrer ökologischen Verantwortung bewusst. „Wir investieren im zweistelligen Millionenbereich in die gesamte Transalpine Ölleitung“, erklärt Michael Cech. Zu den laufenden Vorkehrungen zählen: die Sanierung von Tanks, die aufwendige Kontrolle der Pipeline-Wandstärke, die ständige Kontrolle der gecharterten Schiffe und deren Besatzung. „Wir fragen uns permanent: Wo gibt es sensible Punkte? Denn unsere höchste Priorität lautet: Sicherheit“, sagt Michael Cech.

Welchen Weg das Rohöl vor seiner Ankunft in Triest bereits zurückgelegt hat und wie die Reise danach im Detail weitergeht, lesen Sie hier: Woher kommt das? Der Weg des Öls

Über den Blog Verhaltensregeln Kontakt
Alarm