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Mit Erdgas sicher versorgt und vorgesorgt

Wer heute eine Erdgastherme besitzt, hat es gut: Entspannter kann man seine vier Wände kaum beheizen. Kein Nachdenken über den besten Bestellzeitpunkt, kein Vergleichen von Lieferanten, keine Lagerung. Erdgas wird so unkompliziert und zuverlässig in die Häuser geliefert wie Leitungswasser oder Strom. Damit das so ist – und auch bleibt – engagiert sich die OMV entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Für die meisten von uns ist Erdgas eine Selbstverständlichkeit. Wir nutzen es zum Heizen, zum Kochen, oder auch zum Fahren. Etwa 8,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas verbraucht zum Beispiel Österreich durchschnittlich pro Jahr. „Wenn wir zu Hause die Heizung aufdrehen, hat das Erdgas schon ein lange Reise hinter sich,“ erklärt Michael Woltran. Er ist zuständig für die Gaslogistik der OMV und kennt die vielen Schritte, die erforderlich sind, bis das Erdgas von der Quelle in unsere Häuser kommt.

Seit 60 Jahren sichert die OMV nun schon die Gasversorgung Europas, deckt Tag für Tag den Bedarf ihrer Kundschaft und kümmert sich um die reibungslose Anlieferung. Da die Gasabnahme ständig schwankt, aber zu jedem Zeitpunkt bedarfsgerecht sichergestellt werden muss, ist eine enge Zusammenarbeit von Transport- und Speicherlogistik und dem Vertrieb entscheidend für die Versorgungssicherheit.

Erdgas ist der sauberste fossile Energieträger und darüber hinaus eine sicher verfügbare und leistbare Energiequelle. Der Bedarf wird weiter steigen, nicht zuletzt, weil Erdgas der ideale Partner für Erneuerbare Energien ist.
Michael Woltran, Senior Vice President Gas Logistics, OMV Gas & Power GmbH

Wo kommt das Erdgas her?

Am Anfang steht die Förderung. 2016 lag die Gasproduktion der OMV weltweit bei etwa 9 Milliarden Kubikmeter. Den Großteil davon förderte die OMV in Europa: in Rumänien, Norwegen und Österreich. Tatsache ist aber, dass die Produktion in Europa rückläufig ist, gleichzeitig wächst der Bedarf. Ein guter Grund für die Beteiligung an Juschno Russkoje, einem der größten Erdgasfelder Russlands.

Neben der Eigenproduktion kauft die OMV Erdgas über langfristige Gaslieferverträge zu. Ein kleinerer Teil kommt aus Norwegen, der Großteil aus Russland. Rund 5-6 Milliarden Kubikmeter bezieht die OMV jährlich von der russischen Gazprom. Österreich war 1968 das erste westeuropäische Land, das mit der damaligen Sowjetunion Erdgasimportverträge abschließen konnte, und so werden Gazprom und OMV im Juni 2018 das 50-jährige Jubiläum ihrer Zusammenarbeit feiern.

Gaslogistik von europäischer Dimension

Das russische Erdgas gelangt per Pipeline nach Europa. Es ist mit ungefähr 28 km/h unterwegs und braucht fünf bis sechs Tage, um aus den sibirischen Gasfeldern bis in die Haushalte zu gelangen. Davor fließt es über die Verdichterstation Baumgarten. Hier wird das Erdgas übernommen, gemessen, geprüft und für den Weitertransport verdichtet, bevor es weiter nach Österreich, Deutschland, Ungarn, Italien und Slowenien transportiert wird. Rund 40 Milliarden Kubikmeter Erdgas laufen jedes Jahr über Baumgarten, damit ist es eine der großen Import- und Übernahmestationen und ein wichtiger Teil der europäischen Gaslogistik.

In Zukunft könnte Baumgarten sogar noch weiter an Bedeutung gewinnen, denn während die Erdgas-Produktion in Europa rückläufig ist, wächst die Nachfrage. Um den steigenden Bedarf decken zu können, wird Europa neue Mengen an Erdgas importieren müssen. Die weltweit größten Reserven befinden sich in Russland und könnten über die Nord Stream 2 Gasleitung noch besser mit Europa und damit auch Baumgarten verbunden werden. Das ist auch der Grund, warum sich die OMV an diesem Projekt beteiligt.

Bewährte Versorgungssicherheit

Neben Baumgarten und einem 900 Kilometer langen Pipelinenetz, gehören auch Erdgasspeicher zur OMV Gaslogistik. Diese spielen eine wichtige Rolle für die Versorgungssicherheit. Selbst wenn ein Gaslieferant ausfallen oder es zu einem Zwischenfall in einem Teil des Leitungsnetzes kommen würde, kann die OMV über ihre Speicher Ersatz schaffen. „Unsere Gasspeicher haben eine Kapazität von knapp 2,7 Milliarden Kubikmeter. Damit könnten rund zweieinhalb Millionen Haushalte ein ganzes Jahr lang versorgt werden,“ rechnet Woltran vor.

Die Bedeutung von Erdgas wird steigen

Viel Engagement also, doch warum legt die OMV diesen starken Fokus ausgerechnet auf Erdgas? Auch darauf weiß Woltran eine Antwort: Erdgas hat Zukunft. Studien gehen davon aus, dass es sich in den nächsten 20 Jahren in Europa zum wichtigsten Primärenergieträger entwickeln wird. Der Bedarf wird weiter steigen, denn Erdgas ist eine sicher verfügbare und leistbare Energiequelle. Es verursacht nur halb so viel CO2 wie Kohle und ist damit der sauberste der fossilen Energieträger, nicht zuletzt deshalb gilt es auch als idealer Partner für Erneuerbare Energien.

Erdgas kann Bedarfsspitzen ausgleichen, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht und auch heute schon zu wirtschaftlich attraktiven Bedingungen gespeichert werden. „Gerade im Zusammenspiel mit alternativen Energieträgern und neuen Technologien ist Erdgas flexibel einsetzbar,“ erklärt Woltran. Die OMV forscht beispielsweise mit Partnern daran, wie langfristig Biogas aus organischen Abfällen hergestellt werden kann. Auch Power-2-Gas, also die „Speicherung“ von erneuerbarem Strom in Form von synthetischem Gas, kann eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaziele spielen. Und es gibt noch weitere Vorteile: Zum Beispiel können wir unsere bestehenden Infrastrukturen ohne zusätzlichen Investitionen auch für Einspeisung, Transport und Speicherung von synthetischem Gas oder Biogas nutzen,“ wirft Woltran einen Blick in die Energiezukunft.

Erdgas ist und bleibt also wichtig. „Wer jetzt schon mit Erdgas heizt, ist bestens aufgestellt“, fasst Woltran zusammen: „Man kommt heute in den Genuss einer bequemen, sicheren und finanziell attraktiven Energieversorgung. Und gleichzeitig ist man gerüstet für eine Zukunft mit Bio- oder synthetischem Gas.“

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