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Gastbeitrag: OMV Chef steht Schülerreportern Rede und Antwort

Die Zukunft der Energieversorgung (Teil 4)

Das Klimaabkommen von Paris hat einmal mehr dafür gesorgt, dass Klimaschutz und CO2-Ausstoß weltweit thematisiert werden. Maßnahmen, die CO2-Emissionen zu reduzieren, beeinflussen aber nicht erst seit Paris unser Geschäft.

Wie wird sich der Klimaschutz auf unsere Branche auswirken? Und was müssen Öl- und Gasunternehmen tun, um auch 2030 noch erfolgreich im Geschäft zu sein? Über diese Fragestellungen wird in der gesamten Branche viel diskutiert. Wir nehmen dies zum Anlass, uns in einer Serie von Blogartikeln mit dem Thema „Die Zukunft der Energieversorgung“ auseinanderzusetzen. In Teil 1 ging es um „Das Klimaabkommen von Paris aus Sicht der IEA“, Teil 2 verdeutlicht, wie das Rückbesinnen auf unsere Kernkompetenz ein Schritt in die Zukunft bedeuten kann. In Teil 3 beschäftigten wir uns mit Fragestellungen zur „Mobilität der Zukunft“.

Dieser 4. und letzte Teil ist ein Gastbeitrag von Schülerinnen und Schüler des Sperlgymnasiums Wien, die im Rahmen des Schulprojektes „Jugend – Zeitung – Wirtschaft“ vom IZOP Institut und der österreichischen Tageszeitung Die Presse den OMV Generaldirektor Rainer Seele zum Thema „Die Energiezukunft der OMV“ befragten.

Wenn man an erneuerbare Energien denkt, denkt man in erster Linie an Windräder und Solarzellen. Das ist aber nicht das Geschäft, das die OMV machen wird
Rainer Seele, Chairman of the Executive Board and CEO of OMV Aktiengesellschaft

Rainer Seele:
„Die Zukunft kann ruhig kommen“

Der OMV Chef Rainer Seele hat keine Angst vor der Energiewende. Denn Öl wird in der chemischen Industrie auch weiterhin die Hauptrolle spielen, während Gas in der Stromerzeugung sogar an Bedeutung gewinnen sollte.

Die Energiewende ist in aller Munde, da stellt sich die Frage, wie sich ein Energiegigant wie die OMV auf diese grüne Zukunft vorbereitet. Die Sache ist für Rainer Seele klar: „Wenn man an erneuerbare Energien denkt, denkt man in erster Linie an Windräder und Solarzellen. Das ist aber nicht das Geschäft, das die OMV machen wird“.

Die OMV bleibt stattdessen ihrem angestammten Geschäft treu, schraubt aber an dessen Ausrichtung. Im Fokus steht vor allem der Ausbau des Erdgasgeschäfts. Der Pluspunkt dieses Energieträgers liegt in der klar besseren Ökobilanz gegenüber Kohle. Das heißt deutlich weniger CO2-Ausstoß pro erzeugter Kilowattstunde Strom, weniger Ruß und weniger saure Abgase. So prognostiziert die OMV, dass im Bereich der Stromerzeugung die Bedeutung von Erdgas zu Lasten der Kohle künftig stark ansteigen wird. Auch im Lastkraftverkehr auf der Straße rechnet sich die Erdgasindustrie gute Wachstumschancen aus: „In diesem Bereich wird man schlichtweg mit der E-Mobilität noch lange nicht den Dieselkraftstoff ersetzen können, hier erwarten wir eher eine Verschiebung hin zu Erdgas“, so der CEO der OMV.

Hingegen dürfte der Verbrauch von Öl langfristig zurückgehen. Erdöl wird zwar für die chemische Industrie auf unbestimmte Zeit als Rohstoff unersetzlich bleiben, die Produktion von Treibstoffen sieht sich aber großen Umwälzungen gegenüber. Die größte Herausforderung stellt hierbei die mittelfristig rückläufige Nachfrage aus dem Automobilsektor, Stichwort E-Mobilität, dar. „Diese Veränderung wird bei uns vor allem im Raffineriebereich schlagend“, so Rainer Seele. Hier wird sich das Produktspektrum deutlich ändern müssen, da die sogenannten Mitteldestillate, also Benzin, schweres Heizöl und Diesel, in den nächsten Jahren unter enormen Druck geraten werden. Aber selbst punkto Treibstoffe zeigt sich der OMV Boss optimistisch: „Bis auf weiteres ist zu Flugbenzin technologisch keine Alternative in Sicht und da der Tourismus immer stärker aufblüht, erwarten wir in diesem Segment in Zukunft weiter hohe Zuwachsraten“.

Lange Zeit galt Wasserstoff als größtes Zukunftsversprechen im Bereich der Energieversorgung. Auch die OMV hat auf dieses Pferd gesetzt.  „Wasserstoff ist weiterhin eine sehr attraktive, umweltfreundliche Antriebstechnologie. Allerdings fehlt bislang noch der Markt, da die Automobilindustrie derzeit fast ausschließlich auf das Thema E-Mobilität setzt“.

Im Zuge des Bekenntnisses zum Kerngeschäft will sich die OMV künftig wesentlich stärker in der Wertschöpfungskette engagieren. Auf dieses Ziel hin befragt, kommt Rainer Seele ins Schwärmen: „Wir haben mit Borealis eine echte Perle im Konzern. Das Unternehmen ist einer der drei größten Polymerproduzenten auf dem Planeten und bietet hochinteressante Möglichkeiten, unser Geschäft auszubauen.“ Aber auch die herkömmliche Produktion von Öl- und Erdgas sowie das Raffinerien- und Pipelinegeschäft wird angesichts diesen Wachstumsambitionen stark zulegen müssen. Die Konzentration der wichtigsten Lagerstätten auf wenige Länder, darunter einige der politisch unberechenbarsten der Welt, bringt diesbezüglich einige Herausforderungen mit sich. So ist die OMV etwa auch in Russland oder Libyen aktiv. Rainer Seele winkt ab: „Wir wickeln trotz des Engagements in den erwähnten Ländern 80 Prozent unseres Geschäfts in politisch stabilen Regionen ab. Auch im Vergleich zu unseren Wettbewerbern haben wir damit einen relativ hohen Anteil an Aktivitäten in stabilen Ländern.“

Autorinnen und Autoren dieses Gastbeitrages:
Lisa Dorner, Jan Lenzbauer, Sherif Seleem (Sperlgymnasium Wien).

„Jugend – Zeitung – Wirtschaft“: Schulprojekt bringt Wirtschaft an die Schule

Das Projekt „Jugend – Zeitung – Wirtschaft“ ist ein Medien- und Wirtschaftsprojekt der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ und dem IZOP-Institut für den Schulunterricht. Es hat zum Ziel, das Interesse an Wirtschaftsthemen an Österreichs Schulen zu verstärken.

Das Projekt soll Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 23 Klassen anregen, sich praxisnah mit aktuellen Wirtschaftsthemen auseinanderzusetzen und so Erkenntnisse über wirtschaftliche Strukturen und Abläufe zu gewinnen. Über das gesamte Schuljahr hinweg analysieren die Schülerinnen und Schüler den Wirtschaftsteil der Tageszeitung „Die Presse“. Sie wählen Fokusthemen aus, zu denen sie in den teilnehmenden Partnerunternehmen recherchieren, Interviews führen und schlussendlich selbst Wirtschaftsartikel schreiben. Eine Auswahl der Artikel wird in „Die Presse“ veröffentlicht. Pädagogisch begleitet und betreut wird das Projekt durch das Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfverfahren (IZOP) Aachen.

Projektsponsoren: OMV, Österreichischer Bankenverband, Verbund, Wiener Städtische Versicherung und die Industriellenvereinigung.

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