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Die Mobilität der Zukunft: Der Antrieb von morgen

Die Zukunft der Energieversorgung (Teil 3)

Das Klimaabkommen von Paris hat einmal mehr dafür gesorgt, dass Klimaschutz und CO2-Ausstoß weltweit thematisiert werden. Maßnahmen, die CO2-Emissionen zu reduzieren, beeinflussen aber nicht erst seit Paris unser Geschäft.

Wie wird sich der Klimaschutz auf unsere Branche auswirken? Und was müssen Öl- und Gasunternehmen tun, um auch 2030 noch erfolgreich im Geschäft zu sein? Über diese Fragestellungen wird in der gesamten Branche viel diskutiert. Wir nehmen dies zum Anlass, uns in einer Serie von Blogartikeln mit dem Thema „Die Zukunft der Energieversorgung“ auseinanderzusetzen. In Teil 1 ging es um „Das Klimaabkommen von Paris aus Sicht der IEA“, Teil 2 verdeutlicht, wie das Rückbesinnen auf unsere Kernkompetenz ein Schritt in die Zukunft bedeuten kann. Im jetzigen Teil 3 beschäftigt sich Paul Schöffl mit Fragestellungen zur „Mobilität der Zukunft“.

Wir gehen davon aus, dass der Treibstoff-Mix an der Tankstelle der Zukunft ein sehr breiter sein wird. Auch wenn fossile Treibstoffe weiterhin eine große Rolle spielen werden, ist Elektromobilität in Form von Strom und Wasserstoff bereits heute präsent und wird weiter an Bedeutung gewinnen.
Paul Schöffl, Expert New Technology, OMV Aktiengesellschaft

Paul Schöffl:
Die Chance erkennen

Die Klimapolitik wird sich wohl vor allem auch über die Frage der Verkehrspolitik entscheiden. Wie werden sich die Menschen in Zukunft fortbewegen? Was wird der Antrieb der Zukunft sein? Was sind die Konzepte dahinter? Und vor allem: Wird die OMV auch noch in Zukunft daran Geld verdienen? Das sind unter anderem Fragen, auf die Paul Schöffl, der sich im OMV Innovationsmanagement mit neuen Technologien, nachhaltigen Raffinerierohstoffen und Wasserstoff beschäftigt, Antworten sucht.

Der Ausbau erneuerbarer Energien, die Klimaschutzziele zur Emissionsreduktion und auch die Weiterentwicklung von alternativen Antriebssystemen gewinnen verstärkt an Dynamik und verdichten sich zu einem zunehmenden Wachstumsmarkt für elektrische Antriebssysteme. Eine Entwicklung, auf die die OMV unlängst mit ihrem geplanten Einstieg bei SMATRICS reagiert und damit einen Schritt in Richtung Elektromobilität gemacht hat.

Doch die OMV denkt weiter. Wenn es in der E-Mobilität in Folge um große Reichweiten oder Schwerverkehr geht, sind Energieträger mit einer hohen Energiedichte gefragt. Und hier kommt Wasserstoff ins Spiel. „Wasserstoff hat eine 100-mal höhere Energiedichte als gewöhnliche Batterien. Eine Brennstoffzelle im Fahrzeug wandelt Wasserstoff in Strom um und dieser treibt dann einen Elektromotor an. Das spart Gewicht und vor allem auch Zeit, da die schwere Batterie des Fahrzeugs viel kleiner ausfällt und dieses auch viel schneller betankt werden kann“, erklärt Paul Schöffl.

Die gute Nachricht ist: Die OMV erfüllt bereits heute alle Voraussetzungen, um Brennstoffzellenfahrzeuge mit Wasserstoff zu versorgen. Wasserstoff ist für die OMV kein neues Element, in der OMV Raffinerie in Schwechat zum Beispiel fallen bei der Dampfreformierung aus Erdgas jährlich etwa 50.000 Tonnen konventioneller Wasserstoff an. So genannter grüner Wasserstoff kann mittels Elektrolyse aber auch aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden, wie zum Beispiel in der Wind2Hydrogen Pilotanlage in Auersthal.

„Wir gehen davon aus, dass der Treibstoff-Mix an der Tankstelle der Zukunft sehr breit sein wird. Auch wenn fossile Treibstoffe weiterhin eine große Rolle spielen werden, ist Elektromobilität in Form von Strom und Wasserstoff bereits heute präsent und wird weiter an Bedeutung gewinnen“, erklärt Paul Schöffl.

Diese Überlegungen decken sich auch mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung oder dem EU White Paper on Transport, die Transportemissionen schrittweise zu senken. So könnten bis zu 60 % CO2 eingespart werden, würde man Brennstoffzellenautos mit einem Mix aus 2/3 konventionellen und 1/3 grünem Wasserstoff betreiben. Solche Überlegungen passen gut in das Geschäftsmodell der OMV – und auch im Sinne der Versorgungssicherheit macht so ein Mix Sinn: Erneuerbare Energiequellen, wie Wind und Sonne, haben den Nachteil, dass sie ohne Speicherung nicht stabil verfügbar sind. Durch den Anteil an konventionellen Wasserstoff können Schwankungen in der Produktion allerdings gut ausgeglichen werden.

Gut Ding braucht Weile

Klingt alles logisch. Warum aber macht man das dann noch nicht so? Der technische Fortschritt allein reicht nicht, damit alternative Antriebsarten Fahrt aufnehmen. „Um technischen Fortschritt in die Praxis zu übertragen müssen Projekte wirtschaftlich sein, und dafür braucht es eine entsprechende Nachfrage bei den Kunden. Für diese wiederum sind Leistbarkeit, Komfort und Versorgungssicherheit wesentliche Entscheidungskriterien beim Fahrzeugkauf. Und letztendlich hat auch der Staat ein Interesse daran, ein Wörtchen mitzureden. Nicht nur wegen der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Förderlandschaft, sondern auch in Bezug auf Steuereinnahmen.“ Viele Einflussfaktoren also, die in Einklang gebracht werden müssen, bevor theoretische Konzepte in die Realität umgesetzt werden können.

Dennoch – ein reiner Fuel Switch wird nicht alle Probleme lösen. „Es wird wohl differenziertere Verkehrskonzepte geben, abgestimmt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Stadt und Land, Güter- und Personentransport, Luft- und Schifffahrt sowie Schienen- und Straßenverkehr.“

Für Paul Schöffl werden in dieser Verkehrsvision der Zukunft auch die laufenden Entwicklungen im Bereich autonomes Fahren zunehmend Einfluss nehmen. „Wenn man bedenkt mit welchem Nachdruck Firmen wie Tesla, Google und Uber diese Entwicklung fördern, werden autonom fahrende Autos oder Car Sharing Flotten dazu führen, dass zumindest in den Ballungszentren die Anzahl der Personen die über ein eigenes Fahrzeug verfügen eher abnimmt“, meint Paul Schöffl. Jüngere Entwicklungen in der Stadtplanung gehen ebenfalls in diese Richtung: „In modernen Wohnsiedlungsprojekten sind zum Beispiel nur noch wenige Parkplätzen vorgesehen – und diese nicht mal direkt bei den Wohnhäusern, sondern zentral an einer Stelle. Auf diese Weise drängt die Stadtplanung ganz bewusst den Individualverkehr zurück.

Wasserstoff – eine grüne Energielösung der Zukunft

Aber was bedeutet das dann für die OMV? „Die OMV hat viele Fäden selbst in der Hand um auf Veränderungen zu reagieren und diese auch aktiv mit zu gestalten, ein gutes Beispiel ist die OMV Partnerschaft mit dem Verbund die Kooperationen auf operativer Ebene vorsieht, welche den Transformationsprozess der beiden Unternehmen am Energiemarkt unterstützen.

Auch hier spielt Wasserstoff eine zentrale Rolle. Wie im Bereich Mobilität hat er auch in der Industrie vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Konkret beschäftigt sich die OMV mit dem Einsatz von grünem Wasserstoff als Industrierohstoff sowie für die Energiespeicherung, um die volatile Stromerzeugung aus den neuen erneuerbaren Energien auszugleichen.

Mehr dazu im folgenden Video:

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