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Die bunte Welt der Geologie

Geologie ist die Wissenschaft vom Aufbau, der Zusammensetzung und der Struktur der Erdkruste. Geologen beschäftigen sich mit den physikalischen Eigenschaften und vor allem auch der Entstehung von Gesteinen. Klingt grau und langweilig? Ist es nicht! Die Welt der Geologie hat einige bunte Seiten zu bieten, und die OMV Geologen haben diese fotografisch eingefangen.

Unsere Erde besteht aus einem Erdkern im Zentrum, umhüllt von einem Erdmantel und einer festen Erdkruste, dem äußersten Teil. Die Erdkruste, die wir heute sehen ist nicht über Nacht entstanden, sondern hat Jahrmillionen gebraucht um ihre jetzige Gestalt zu erlangen. Und der Prozess ist auch nicht abgeschlossen, durch die Einwirkung von vulkanischen und tektonischen Kräften erneuert und verändert sich die Erdkruste auch heute noch laufend, und das auf der ganzen Welt.

Dort, wo sich chemische Elemente, zum Beispiel Eisen oder auch Schwefel, aus bestehendem Gestein lösen oder andere Elemente ersetzt haben, verfärbt sich das Gestein. Im Zusammenspiel mit Erosion können so intensive Farbspiele zustande kommen, die man in der Natur gar nicht erwarten würde. 
Astrid Metz, Geologin bei der OMV Exploration & Production GmbH

Von vielen Farben und Formen

Verschiedene chemische und physikalische Reaktionen führen dazu, dass sich Mineralien im Gestein anreichern, Rohstoffe entstehen und Farbspiele bilden. Viele dieser Farben erzählen eine Geschichte, rote Gesteine können zum Beispiel zu sehr trockenen Zeiten bzw. in trockenen Regionen entstehen, was auf Wüste schließen lässt. Gelb hingehen kann auf Schwefel hinweisen und damit auf vulkanische Prozesse. Aber nicht nur die Farben sind oft verblüffend, durch die Einwirkung von Wasser, Wind oder Gletscher werden Gesteine in teils bizarre Formen gebracht.

Unsere Geologen lieben Steine

Bei der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas spielt Geologie eine wichtige Rolle, die OMV Geologinnen und Geologen kommen in vielen Bereichen zum Einsatz. Sie werten seismische Daten aus um herauszufinden wo sich Erdöl- und Erdgaslagerstätten befinden könnten. Sie planen Bohrungen um diese Lagerstätten zu erschließen, und sie bewerten und charakterisieren die Erdöl- und Erdgaslagerstätten anhand der Bohrergebnisse.

Während ihres Berufsalltags beschäftigen sich unsere Geologinnen und Geologen also rund um die Uhr mit der Erdkruste. Genug Gestein, könnte man meinen. Aber für die OMV Geologen ist ihr Fachgebiet nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung, die auch privat ihre Faszination nicht verliert. „Steine faszinieren uns, in allen Farben, Formen und egal, wo sie uns begegnen. Sie erzählen uns sehr viel über ihre Entstehungsgeschichte.“ sagt Astrid Metz.

Und so kamen über die Jahre die folgenden Bilder zustande, die unsere Geologinnen und Geologen außerhalb des Büros auf ihren Reisen eingefangen haben. Jetzt ist klar, warum sie Steine lieben.

Kratersee White Island (Neuseeland)Im Bild ein Kratersee eines aktiven Vulkans auf White Island (Neuseeland). Ein kleines, trockengefallenes Flussdelta ist am unteren rechten Rand vom Bild zu sehen.© Carey Mills
Whakataki Formation: Miozäne Turbiditgesteine (Neuseeland)Das Foto blickt über die Whatakiki Brandungsplattform Richtung Castle Point (Pliozäne Kalksteine). Das ursprünglich flach abgelagerte Gestein wurde durch Bewegungen an Störungen, die Teil der durch Neuseeland verlaufenden Pazifisch-Australischen Plattengrenze sind, fast in die Vertikale verstellt.© Rod Van Koughnet
Textbuch Falte (Griechenland)Wunderschöner Aufschluss von Knickfalten im südlichen Zentralgriechenland. Graue Kalksteine wechseln mit dunklen, klastischen Lagen und ergeben so einen schönen Kontrast. Die Lage an der Küste erlaubt ein schönes Wechselspiel von Perspektive und verschiedenen Dimensionen.© Chloe Asmar
Barchan Dünen in der Namib Wüste (Namibia)Die Dünen wandern über Präkambrisches Grundgebirge, das heute eingeebnet ist. Es sind Kretazische Dolerit/Pikrit Gänge erkennbar, die in das Grundgebirge eingedrungen sind. In Twyfelfontein wurden die Barchan Dünen fossil erhalten, weil sie bereits während der Sedimentation von den zwischengelagerten Lava-Strömen der Awahab Formation begraben wurden.© Clayton Grove
Das Buch der Geschichte (Rumänien)Im Sibiciului Tal (Buzau) findet man diese oligozänen, pelitischen, feinlaminierten „Papierschiefer“, in Wechsellagerung mit Quarzsandsteinen (Kliwa Sandstein). Diese Tonsteine haben einen sehr hohen Anteil organischen Substanzen und bilden das wichtigste Erdölmuttergestein in den Karpaten. Diese Tonsteine sind nicht nur Erdölmuttergesteine, sondern auch für ihre gut erhaltenen Fischfossilien bekannt.© Alexandra Tamas
Potash Ponds, Moab, Utah (USA)Der U.S. Geological Survey schätzt, dass sich im Paradox Becken (USA) 2 Billionen Tonnen Kaliumchlorid befinden. Um das Kalium zu lösen, wird Flusswasser aus dem Colorado in die Minen gepumpt. Die Solelösung verdunstet in Evaporationsbecken, die am Foto zu sehen sind. Außerdem erkennt man mehrere Gesteinsformationen, wie zum Beispiel die bekannte Navajo Sandsteinformation.© Liam Holt
Lulworth Crumple (Großbritannien)Hier sieht man eine tertiäre Inversionsstruktur in der Lulworth Bucht (Dorset). Die gehobenen Purbeck Schichten bestehen aus harten Kalksteinen in Wechsellagerung mit weichen Tonsteinen. Diese Schichten sind zu einem „Knäuel“ (englisch Crumple) kollabiert, weil die weichen Tonsteine der Schwerkraft folgend abrutschten. Der Fels wird mit zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten erodiert, die leicht auswaschbaren Tonsteine hinterlassen Kalksteinblöcke, die auf den Strand fallen.© Markus Nüsslein
Kleine Münze (Rumänien)Nummuliten gehören zu den größten einzelligen Organismen in der Geschichte der Evolution. Sie können mehrere Zentimeter groß werden und haben einen diskusförmigen Körper. Der Name „Nummulus“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „kleine Münze“. Das Bild zeigt ein Exemplar das „nur“ 1,5 cm Durchmesser hat und aus einem Eozänen Kalksteinbruch in Bughea de Jos (Rumänien) stammt.© Eugenia-Alexandra Oteleanu
Kupfervererzung in Gesteinskluft (USA)Diese Kupfervererzung wurde in der Kontaktzone eines Intrusivkörpers (Mitte rechts im Bild) und dem umgebenden Gestein gefunden. Die Klüfte im Gestein entstanden durch die Intrusion, also dem Eindringen des Metallgegenstandes. Hydrothermale Fluide zirkulierten danach in das Kluftnetzwerk und hinterließen die Erzmineralien.© Cameron Sheya
Petra (Jordanien)Periodische Oxidausfällungen in porösen Sandsteinen bildeten dieses hübsche Muster („Liesegang Bänder“). Das Bild ist circa 2x3 Meter groß und zeigt die Decke eines des antiken Raumes, der in den Fels von Petra (Jordanien) gemeißelt wurde.© Ralph Hinsch

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