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Innovation & Technologie

Das Innovations- & Technologieportfolio der OMV – ausgewählte Projekt-Highlights
Kunststoff-Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft und Urban Mining (“städtischer Bergbau”) liegen der OMV ganz besonders am Herzen. Im Rahmen des Pilotprojekts zum rohstofflichen Recycling “ReOil” in der Raffinerie Schwechat werden Kunststoffe aus Industrie- und Haushaltsabfällen wiederverwertet, um in einem Pyrolyseprozess (eine Eigenentwicklung der OMV) synthetisches Rohöl daraus zu gewinnen. Dieses recycelte Rohöl kann anschließend zu jedem beliebigen Raffinerieprodukt weiterverarbeitet werden. Verglichen mit der traditionellen Ölaufbereitung macht die Methode weniger abhängig von natürlichen Rohstoffen, und sie verbessert die Kohlenstoffeffizienz. Der Bau der Pilotanlage mit einer Kapazität von 100 kg/h wurde Ende 2017 abgeschlossen. Zur Zeit werden wichtige Erfahrungen gesammelt, um im nächsten Schritt die kommerzielle Anwendung dieser innovativen Technologie vorzubereiten. 

Nachhaltiges Raffinieren

Co-Processing
Die OMV erforscht fortlaufend neue Technologien wie Co-Processing (gemeinsame Verarbeitung), um die Qualität und Stabilität von Brennstoffen mit biogenen Bestandteilen zu verbessern. Co-Processing ist ein innovatives Konzept, das direkt in die Raffinerie integriert wurde, um Benzin und Diesel aus biogenen Rohstoffen herzustellen. Erste Feldversuche konnten bereits erfolgreich abgeschlossen werden, einschließlich einer Nachhaltigkeitszertifizierung nach dem REDcert-Standard.

Moderne Kraftstoffe
Die Ausgangsstoffe für moderne Kraftstoffe sind Sonnenlicht, Wasser und CO2 – Elemente, aus denen über einen Zeitraum von vielen Millionen Jahren die heutigen fossilen Brennstoffe hervorgegangen sind. Die OMV erforscht aktiv zahlreiche alternative Rohstoffe, Technologien und Brennstoffe. Die meisten davon sind derzeit in der Entwicklungsphase. Ziel ist es jedoch, die Kapazitäten vielversprechender Projekte künftig auszubauen. Zu diesen gehören: 

  • Direkte Umwandlung von CO2 und Wasser in Kraftstoffe und Wasserstoff mithilfe von Sonnenenergie – in Zusammenarbeit mit dem Christian Doppler Laboratorium (Cambridge)
  • Direkte Umwandlung von CO2, Wasserstoff und Bioabfall in Kraftstoffe – Forschungskooperation mit der TU Wien 
  • Hydrothermische Verflüssigung von Bioabfall zur Herstellung von biobasiertem Rohöl – Forschungskooperation mit der Montanuniversität Leoben
  • Nutzung von nachhaltig gewonnenem Strom zur Herstellung von e-Kraftstoffen – in Zusammenarbeit mit dem vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Kopernikus-Projekt 

Mobilität der Zukunft 
Digitale Transformation der OMV 

Die Digitalisierung und Industrie 4.0 ändern die Art, wie wir Geschäfte machen, von Grund auf. Sie eröffnen neue Möglichkeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette – in der Öl- und Gasexploration, der Weiterverarbeitung und dem Verkauf sowie in der Verwaltung, etwa im Finanzwesen und Personalmanagement. Die OMV hat sich das klare Ziel gesetzt, zum digitalen Vorreiter in Schlüsselbereichen zu werden. Die konzernweite digitale Transformation vereint zahlreiche Initiativen in derin den Bereichen erweiterte Analyse, Cybersicherheit, Digitalisierung von Prozessen, Automatisierung sowie Konnektivität und Sensorik. Um die digitale Transformation zu fördern, investiert die OMV in eine einheitliche digitale Plattform und integriertes Datenmanagement. Doch digitale Transformation bedeutet weit mehr, als nur Technologien einzuführen und im großen Maßstab anzuwenden: Vielmehr geht um die Menschen in der OMV und die Kultur, die sie leben. Deshalb gehört es zum Wandel automatisch dazu, eine digitale Denkweise zu entwickeln, neue Talente anzulocken und Technologiepartner und Start-ups einzubinden. 

Ausgewählte Initiativen, um die Digitalisierung voranzutreiben

Erweiterte Analyse

  • Aufbau einer vorausschauenden Einzelhandelsanalyse auf der Basis von Point-of-Sales (POS)-Daten 
  • Digitalisierung von Prozessen
  • Verlinkung und Optimierung von hunderten Prozessen mithilfe der Electronic Turnaround Optimization Platform, die 2016 erstmals zum Einsatz kam 

Automatisierung und Robotertechnik

  • Verfahrensautomatisierungen und -verbesserungen im gesamten Konzern; erstes Pilotprojekt in der Finanzabteilung 
  • Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI), um eine Kultur der dateng etriebenen Erkenntnisse zu befördern 
  • Minimierung des Informationssicherheitsrisikos mithilfe unseres Programms zur Cybersicherheit  

Menschen und Kultur

  • Auslösung eines Kulturwandels und Neugestaltung der Personalpolitik 
  • Entwicklung neuer Kompetenzen wie z.B. Design Thinking, Agilität und Kooperation