Kontakt
OMV Webseiten
en de
OMV Webseiten
OMV Websites
OMV www.omv.com/en Österreich www.omv.at/de-at Bulgarien www.omv.bg/bg-bg Tschech. Rep. www.omv.cz/cs-cz Deutschland www.omv.de/de-de Ungarn www.omv.hu/hu-hu Neuseeland www.omv.nz/en-nz Norwegen www.omv.no/no-no Rumänien www.omv.ro/ro-ro Russland www.omv.ru/ru-ru Serbien www.omv.co.rs/sr-rs Slowenien www.omv.si/sl-si Slowakei www.omv.sk/sk-sk Tunesien www.omv.tn/ar-tn Türkei www.omv.com.tr UAE www.omv.ae/en-ae
OMV Gas Websites
OMV Gas www.omv-gas.com/de
OMV Petrom Websites
OMV Petrom www.omvpetrom.com/ro
Schließen

Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz

Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz (HSSE) sind zentrale Werte und ein fester Bestandteil unserer Verpflichtung, unsere Geschäfte auf verantwortungsvolle Art und Weise zu führen.

Die hohe Priorität, die wir HSSE einräumen, spiegelt sich in unserer HSSE-Vision „ZERO harm – NO losses“ wider. Die Vision unterstreicht die Abhängigkeit des langfristigen Geschäftserfolgs der OMV von unserer Fähigkeit, die Qualität unserer Geschäftstätigkeiten zu verbessern und gleichzeitig die Menschen, die Umwelt, unsere Vermögenswerte und unsere Reputation zu schützen. Die Integrität der Betriebsanlagen der OMV, Schadenverhütung und proaktives Risikomanagement sind entscheidend für die Verwirklichung unserer HSSE-Vision.

Gesundheit

Das Wohlergehen und die physische wie psychische Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Fundamente unseres Erfolgs, da sie sich auf die Leistung des wichtigsten Guts unseres Unternehmens, der Menschen, auswirken. Wir haben einen konzernweiten Gesundheitsstandard eingeführt, um für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im gesamten Unternehmen ein hohes Niveau an Gesundheitsvorsorge und medizinischer Betreuung sicherzustellen. Der Standard umfasst Präventivmaßnahmen wie gezielte Initiativen zur Gesundheitsförderung, eine systematische Bewertung der Gesundheitsrisiken und deren Verhütung.

Sicherheit

Die OMV hält sich an die höchsten Standards, um ihren eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie auch jenen von Vertragsunternehmen einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten. Unser Sicherheitsmanagementsystem basiert auf unserer HSSE-Konzernrichtlinie, der HSSE-Direktive und den Konzernvorschriften, die den Rahmen für das Sicherheitsmanagement vorgeben. Dazu zählen unter anderem das HSSE-Risikomanagement, das HSSE-Management für Vertragsunternehmen, das Management von Gefahrenstoffen, Personentransport und Reporting sowie die Untersuchung und Klassifizierung von Zwischenfällen.

Security

Die Security-Funktion der OMV hat die Aufgabe, das Personal, die Assets, die Informationen, die Geschäftstätigkeit, den Wert und die Reputation des OMV Konzerns gegen vorsätzliche und böswillige Bedrohungen zu schützen. Aufgrund des volatilen geopolitischen Umfelds und der anhaltenden regionalen Konflikte, politischen Extremismus, Kriminalität und Cyberbedrohungen muss die Abteilung Security & Resilience eine robuste und dennoch flexible Strategie entwickeln, um der OMV die Fortführung ihrer Geschäftstätigkeit in diesen dynamischen Umfeldern zu ermöglichen.

Umwelt

Um die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten, konzentrieren wir uns insbesondere auf Aspekte, die sowohl für die OMV als auch für unsere Stakeholder von wesentlicher Bedeutung sind: Leckagen, Energieeffizienz, Treibhausgasemissionen sowie Wasser- und Abfallmanagement. Für alle Aspekte von wesentlicher Bedeutung für unsere Umweltauswirkungen wenden wir einen Managementansatz an, der auf generellen und themenspezifischen Konzernregulativen basiert. Auch die Berichterstattung erfolgt gemäß diesem Ansatz. Detaillierte Informationen zum Umfang und Management der einzelnen Umweltthemen finden Sie in den entsprechenden Abschnitten: Energieeffizienz, Management von Ölaustritten und Wassermanagement.

Downloaden Sie die HSSE Politik

HSSE Politik (PDF, 321,0 KB)

Die Öl- und Gasindustrie produziert nicht nur Energie, sondern benötigt auch große Mengen davon. Es gibt zwei Möglichkeiten Energie einzusparen: Einerseits kann Energie effizienter genutzt werden, andererseits kann insgesamt weniger Energie verbraucht werden.

Energiemanagement

Die Implementierung eines Energiemanagementsystems unterstützt die Energieeffizienz im Unternehmen zu verbessern. Dadurch ist die Integration von Effizienzverbesserungen und oft auch Emissionsreduktion in die routinemäßigen Abläufe eines Unternehmens erleichtert.
 

Neue Gesetzesbestimmungen im Bereich Energieeffizienz

Verbesserte Energieeffizienz wird auch vermehrt vom Gesetzgeber eingefordert. Ein Beispiel hierfür ist die EU Energieeffizienz Richtlinie, die fordert, dass alle Mitgliedsstaaten Energie über die gesamte Energiewertschöpfungskette - von der Umwandlung in Energie, über die Verteilung sowie beim Verbrauch - effizient nutzen. Für die OMV bedeutet dies unter anderem Maßnahmen umzusetzen mit dem Ziel, den Treibstoffverbrauch im Mobilitätssektor zu reduzieren.

Energiemanagement in der OMV

Gemäß dem OMV Group Standard Umweltmanagement soll in allen OMV Geschäftsbereichen und Aktivitäten Energie auf verantwortungsvolle Weise eingesetzt und primäre Energieressourcen eingespart werden.
Die Raffinerie Schwechat war der erste Standort in Österreich, der ein nach ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem eingeführt hat. Die Engergiemanagementsysteme der Gas Connect Austria und der OMV Petrom sind ebenso nach ISO 50001 zertifiziert. Die Reduktion der Engergieintensität ist ein wichtiges strategisches Ziel für Refining und wird, neben der Treibhausgasintensität, konzernweit überwacht.
 
Benzinspartipps finden Sie hier
Blog: https://www.omv.com/en/blog/omv-eco-days-drive-carefully-save-fuel

Haben Sie noch Fragen zum Thema Energieeffizienz?
 
Wenden Sie sich an unsere Anlauf- und Beratungsstelle:           
OMV Energieeffizienzkoordinationsstelle
Trabrennstraße 6-8
A-1020 Wien
info.energieeffizienz@omv.com
Tel.: +43(0)1 40440-0

Gemäß dem Umweltmanagementstandard und dem Verfahren zur Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung des OMV Konzerns müssen alle Tätigkeiten der OMV unter minimaler Beeinträchtigung von Schutzgebieten und der lokalen Flora und Fauna durchgeführt werden. Beobachtete oder voraussichtliche direkte oder indirekte Auswirkungen auf Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen (Biodiversity and Ecosystem Services; BES) werden im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung beschrieben und analysiert. An allen relevanten Standorten werden BES-Screenings durchgeführt, um das Vorhandensein von national oder international bedrohten Arten, gesetzlich geschützten gefährdeten oder empfindlichen Ökosystemen und international anerkannten Gebieten mit sensibler Biodiversität so weit wie möglich festzustellen. Im Falle von signifikanten beobachteten oder voraussichtlichen Auswirkungen hat bei der Maßnahmenplanung die Vermeidung oder Minimierung der Auswirkungen Vorrang vor Wiederherstellung oder Kompensation.

Weitere Informationen finden Sie im OMV Nachhaltigkeitsbericht.

Die OMV trägt die Verantwortung für die Auswirkungen, die unsere Tätigkeiten auf die Umwelt haben. Verstöße gegen Umweltvorschriften auf nationaler und internationaler Ebene führen sowohl zu finanziellen Verlusten als auch zu einer Schädigung unserer Reputation. Unsere gesellschaftliche Akzeptanz („License to Operate“) hängt von unserer Compliance mit den Vorschriften zum Umweltschutz ab. Dies ist auch für Regierungsbehörden, Aktionärinnen und Aktionäre und andere Stakeholder wie die Öffentlichkeit sowie Umwelt-NGOs und -NPOs von größter Bedeutung.

Der Umweltmanagementstandard des OMV Konzerns verlangt die Einhaltung aller geltenden Umweltgesetze und -vorschriften, die Feststellung rechtlicher und sonstiger Anforderungen, die Entwicklung und Pflege angemessener Datenbanken zur Gesetzeskonformität sowie die Orientierung an international anerkannten Best Practices im Rahmen unseres UMS. Gemäß dem Standard müssen wir auch Programme etablieren, die einer Nichteinhaltung entgegenwirken und damit finanzielle Verluste verhindern. Der Umweltmanagementstandard des OMV Konzerns fordert eine Bewertung der Umweltauswirkungen und -risiken sowie die Einhaltung von Umweltanforderungen im Hinblick auf Energieeinsatz, Emissionen in die Atmosphäre, Wasserverbrauch und Wassereinleitung, Einsatz von Rohstoffen, Abfallmanagement, Umgang mit Gefahrenstoffen, Biodiversität und Schutz der Ökosysteme.

Umweltrisiken und chancen umfassen regulatorische, operative, finanzielle und reputationsbezogene Faktoren und betreffen insbesondere Themen wie Klimawandel, Verfügbarkeit und Qualität von Betriebswasser sowie die Auswirkungen von Energie-, Klima- und Wasserrichtlinien. Das Management von Umweltrisiken ist Teil des unternehmensweiten Risikomanagements (UWRM) der OMV.

Mit unserem speziellen IT-Tool für das Risikomanagement, dem Active Risk Manager System (ARMS), setzen wir digitale Technologie zur Überwachung und zum Management von Umweltrisiken ein. 2018 fuhren wir mit dem Rollout des ARMS fort. Mit diesem Tool können wir Szenarien für Umweltrisiken besser mit anderen HSSE- und Geschäftsrisiken verbinden. Identifizierte und bewertete Risiken werden auf allen Unternehmensebenen mithilfe von klar definierten Risikorichtlinien
und -zuständigkeiten kontrolliert und reduziert. Strategische Risiken und Chancen (z.B. in Verbindung mit Klimawandel oder Wasserstress) werden in einem Top down- Prozess bewertet. Für die Bewertung von umweltbezogenen Faktoren, Auswirkungen und Risiken einschließlich der Risiken der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bedienen wir uns hingegen eines Bottom-up-Prozesses mit einer standardisierten Methodik.

Bevor wir neue Betriebstätigkeiten starten oder in neuen Ländern aktiv werden, analysieren wir die Umweltrisiken. Dabei bewerten wir unter anderem die lokale Gesetzeslage und die möglichen Auswirkungen unserer Tätigkeiten auf sensible und geschützte Gebiete und gefährdete Arten. In jeder nachfolgenden Phase der Projektumsetzung findet eine detaillierte Bewertung der Umweltrisiken statt.

Unsere Aktivitäten sowohl im Upstream- als auch im Downstream-Bereich wirken sich auf Wasserressourcen aus. Die OMV verwendet für Upstream- und Downstream-Tätigkeiten erhebliche Mengen Wasser. Süßwasser zum Beispiel wird zum Bohren, zur Dampferzeugung, zum Kühlen und für viele weitere Prozesse eingesetzt. Kleinere Mengen Wasser werden auch für nicht industrielle Zwecke genutzt. Ein Teil des verwendeten Betriebswassers wird in den Kreislauf zurückgeführt und erneut in die Kohlenwasserstofflagerstätten eingepresst, um die Förderrate zu optimieren.

Entsalztes Wasser wird für einige Offshore-Tätigkeiten eingesetzt. Raffinerien und verschiedene andere Betriebseinrichtungen verwenden auch Brackwasser und/oder wiederaufbereitetes Wasser für diverse betriebliche Zwecke.

OMV Wasserstrategie

Die konzernweite Wasserstrategie der OMV wurde 2014 eingeführt. Sie stützt sich auf fünf strategische Säulen:

  • Transparenz
  • Risiken und Chancen
  • Wassereffizienz und Abwasserbehandlung
  • Schulung und Bewusstseinsbildung
  • Einbindung der Stakeholder

Im Einklang mit dem hohen Stellenwert des wesentlichen Themas Wassermanagement halten wir an unserem Plan fest, Ziele zur Erhöhung der Effizienz des Wasserverbrauchs festzulegen. 

OMV Wassermanagement

Durch ein gutes Wassermanagement können Kosten gesenkt und Risiken minimiert werden. Die Hauptziele unseres Wassermanagements sind die Reduktion des Wasserverbrauchs, die effiziente Nutzung der Wasserressourcen und eine angemessene Abwasseraufbereitung.

Ölaustritte sind in unserer Branche ein kritisches Umweltthema. Beim Management von Ölaustritten geht es um die Vermeidung betriebsbedingter und sonstiger Ölaustritte (z.B. bedingt durch Sabotage oder Naturereignisse) sowie die Handhabung und Beseitigung von Austritten nach einem Zwischenfall.

Vermeidung von Ölaustritten

Maßnahmen zur Vermeidung und Kontrolle von Ölaustritten umfassen Gefahrenerkennung und Risikobewertung, präventive Maßnahmen und vorbeugende Instandhaltung zur Vermeidung von Leckagen, Notfall- und Katastrophenpläne einschließlich Materialien und Ausrüstung für die Intervention bei Austritten sowie Reinigungs- und Beseitigungsverfahren.

Beseitigung von Ölaustritten

Kohlenwasserstoffleckagen werden gemäß internen Verfahren unmittelbar nach ihrem Auftreten begutachtet und beseitigt. Lecks werden entweder sofort oder innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens gemäß den Instandhaltungsverfahren des Standorts repariert. Diese Verfahren basieren auf den Ergebnissen der Risikobewertung und anderen Faktoren, wie zum Beispiel der Durchführbarkeit von Reparaturen im laufenden Betrieb.

Um unsere Reaktionsfähigkeit bei Ölaustritten zu verbessern und deren Umweltbelastungen zu reduzieren, führten wir weiterhin Notfallübungen anhand von Verschmutzungsszenarien durch.

Bei unserer Geschäftstätigkeit fallen feste und flüssige Abfälle, einschließlich gefährlicher Abfälle wie etwa Ölschlämme, Chemikalien, Katalysatoren und Bauschutt an. Beispiele für nicht gefährliche Abfälle umfassen Betonabfälle die keine gefährlichen Stoffe enthalten, Schweißabfälle, Bohrschlämme und -abfälle, die kein Öl oder andere gefährliche Substanzen enthalten sowie gemischte Siedlungsabfälle, Papier und Metall.