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Nachhaltige Kraftstoffe & Rohstoffe

Die OMV ist das erste österreichische Unternehmen, das nachweislich Kraftstoffe mit biogenen Komponenten nachhaltig produziert und über ihr eigenes Tankstellennetz landesweit vermarktet. Die Nachhaltigkeit der eingesetzten biogenen Komponenten wurde mit dem ISCC-EU-Zertifikat ausgezeichnet, welches die gesetzliche Einhaltung der höchsten Nachhaltigkeitsstandards belegt. Darüber hinaus erfüllt OMV auch die Anforderungen der Renewable Energy Directive der Europäischen Union, die auf die Anwendung ökologischer und sozialer Prinzipien entlang der gesamten Lieferkette von Biokraftstoffen abzielt.

Co-processing

Co-processing

Co-processing steht für die direkte Verwendung von vorbehandelten Pflanzenölen - wie Raps-, Sonnenblumen- oder Sojaöl - als Rohstoff in der Raffinerie, um hochwertige biobasierte Kraftstoffe mit identen Eigenschaften wie fossile Kraftstoffe herzustellen. Bei herkömmlichen Biokraftstoffmischungen wird die biogene Komponente erst nach der Kraftstoffherstellung beigemischt. Im Gegensatz dazu wird beim Co-Processing die biogene Beimischung bereits während des Produktionsprozesses durchgeführt.

Was ist das Beste an Co-Processing? Die Anwendung dieses Verfahrens führt zu einer Reduktion des CO2-Fußabdrucks der OMV von bis zu 360.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Dies entspricht den jährlichen Emissionen von rund 200.000 Autos, die durchschnittlich 12.000 km fahren. Der biobasierte Kraftstoff erfüllt die höchsten Qualitätsstandards und kann in jedem Fahrzeugtyp verwendet werden. Außerdem ist die angewandte Technologie nicht auf Pflanzenöl beschränkt. Je nach Verfügbarkeit können auch Abfallprodukte wie Altspeiseöl und fortschrittliche Rohstoffe, wie z.B. Algenöl, verwendet werden.

Im Dezember 2020 erreichte die OMV im Rahmen dieses innovativen Projektes einen wichtigen Meilenstein, indem sie die Entscheidung traf, 200 Millionen Euro für den Bau einer Co-Processing-Anlage in der Raffinerie Schwechat zu investieren.

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Nachhaltige Treibstoffe​

Nachhaltige Treibstoffe​

Nachhaltige oder fortschrittliche Kraftstoffe sind Produkte, die keine Bestandteile aus der Lebensmittelproduktion verwenden und daher nicht in Konkurrenz zu Lebensmitteln stehen. Bei der Gewinnung von fortschrittlichen Kraftstoffen werden traditionelle Kraftstoffe auf fossiler Basis mit fortschrittlichen Biokraftstoffen gemischt.

Fortschrittliches Bioethanol

Seit Jänner 2021 erhält OMV Bioethanol von AustroCel Hallein. Das Bioethanol wird ausschließlich aus Zelluloseabfällen, Resten der Zellstoffproduktion, hergestellt, die vergoren und destilliert werden. Dieser Prozess macht es besonders umweltfreundlich und nachhaltig, da keine Lebens- oder Tierfuttermittel verwendet werden.

Durch die Substitution fossiler Brennstoffe werden bei OMV rund 45.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Dieses Produkt trägt somit bei, die Kohlenstoffintensität des OMV Produktportfolios zu reduzieren und unterstützt OMV dabei, deren Nachhaltigkeitsziele für 2025 zu erreichen.

Glycerin2Propanol

Zusätzlich plant OMV die Produktion von Propanol, einem biobasierten Alkohol, der als Zusatzstoff für Benzin verwendet wird. In der OMV Raffinerie Schwechat wird für diesen Zweck eine Pilotanlage errichtet, die ab 2023 mit einem intern entwickelten und patentierten Verfahren Biokraftstoffe der zweiten Generation produzieren wird. In einem typischen Raffinerieprozess wird aus dem Abfallstoff Glycerin Bio-Alkohol erzeugt. Dessen Beimengung zum Benzin reduziert den CO2-Fußabdruck. OMV wird rund EUR 30 Mio. investieren, um eine Produktionskapazität von 1,25 Mio. Litern Propanol pro Jahr zu erreichen. Das langfristige Ziel ist, 125 Millionen Liter Propanol pro Jahr zu produzieren und CO2-Emissionen um rund 180.000 Tonnen zu reduzieren.

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Synthetische Kraftstoffe / e-fuels​

Synthetische Kraftstoffe / e-fuels​

Synthetische Kraftstoffe haben vielversprechendes Potenzial für die Zukunft. Sie sind flüssig, haben eine hohe Energiedichte und sind hochreine Produkte, die auf eine bereits bestehende Infrastruktur weltweit zurückgreifen können. Tanker, Tanklager, Pipelines sowie Transportfahrzeuge von Flugzeugen, Schiffen bis hin zu Autos können synthetische Kraftstoffe genauso nutzen wie herkömmliche Kraftstoffe.

Stellen Sie sich vor, CO2-Emissionen werden abgetrennt - zum Beispiel von einer Industrieanlage - und es wird ihnen Wasserstoff zugesetzt. Dabei entsteht ein sogenanntes Synthesegas, das wiederum zu sogenannten synthetischen Kraftstoffen weiterverarbeitet werden kann. Es wird also kein CO2 in die Atmosphäre abgegeben, sondern zu Kraftstoff recycelt. Außerdem wird kein einziger Tropfen raffiniertes Rohöl benötigt, um synthetischen Kraftstoff herzustellen. Die daraus resultierende CO2-Einsparung ist immens, rund 90 bis 95 % im Vergleich zu fossil basierten Kraftstoffen. Gerade in schwer zu elektrifizierenden Bereichen bieten synthetische Kraftstoffe eine gute und CO2-sparende Alternative. Vor allem der Luft-, Schwerlast- und Marinetransport könnte von synthetischen Kraftstoffen profitieren.

Carbon2ProductAustria (C2PAT)

Carbon2ProductAustria (C2PAT)

Im Juni 2020 kündigten Lafarge, OMV, VERBUND und Borealis die gemeinsame Planung und den Bau einer Demo-Anlage in den nächsten Jahren an. Im Rahmen des Projekts soll bis 2030 eine großtechnische Anlage zur Abscheidung von CO2 und dessen Verarbeitung zu synthetischen Kraftstoffen, Kunststoffen oder anderen Chemikalien entstehen.

Ziel ist es, eine übergreifende Wertschöpfungskette zu schaffen und bis 2030 eine großtechnische Anlage zu betreiben, die nahezu 100 % der 700 000 Tonnen Kohlendioxid abscheidet, die von dem Zementwerk von Lafarge in Mannersdorf, Österreich, jährlich ausgestoßen wird. Es ist die Absicht, das abgeschiedene CO2 als Ressource zu nutzen. Das abgeschiedene CO2 wird mit dem grünen Wasserstoff der von VERBUND erzeugten erneuerbaren Energie kombiniert und von der OMV in erneuerbare Kohlenwasserstoffe umgewandelt.

In einem ersten Schritt wird bis 2025 ein großtechnisches Demonstrationsprojekt der Kohlenstoff-Wertschöpfungskette errichtet und betrieben. Es wird bis zu 10.000 t CO2 pro Jahr in Polyolefine auf Basis erneuerbarer Energien umwandeln. Der geschätzte Investitionsaufwand von mehr als 100 Mio. EUR umfasst die Kosten für eine netzunabhängige PV-Anlage, einen Elektrolyseur, eine LOHC-Anlage (Liquid Organic Hydrogen Carrier), eine Anlage zur CO2-Abscheidung, Anlagen zur Synthese von Kohlenwasserstoff und eine Anlage zur Integration von Kohlenwasserstoffen in den Raffinerien in Schwechat und Burghausen. Ziel dieser Phase ist die Produktion von mehr als 2.000 t/a Polyolefinen auf Basis nachwachsender Rohstoffe (z.B. Polypropylen und Polyethylen).  

In einem ersten Schritt, der bis 2025 abgeschlossen sein soll, wird eine moderne Demonstrationsanlage für die Kohlenstoff-Wertschöpfungskette gebaut und betrieben. Sie wird bis zu 10.000 t CO2 pro Jahr in Polyolefine auf Basis erneuerbarer Energien umwandeln. Der veranschlagte Investitionsaufwand von mehr als 100 Mio. EUR umfasst die Kosten für eine netzunabhängige PV-Anlage, einen Elektrolyseur, eine LOHC-Anlage (Liquid Organic Hydrogen Carrier), eine CO2-Abscheidungsanlage, Anlagen zur Hydrokohlenstoffsynthese und ein Büro für die Integration von Kohlenwasserstoffen in den Raffinerien in Schwechat und Burghausen. Das Ziel dieser Phase ist die Produktion von mehr als 2.000 t/a Polyolefinen auf Basis nachwachsender Rohstoffe (z.B. Polypropylen und Polyethylen).

C2PAT - Sektorübergreifende Wertschöpfungskette zur Förderung der Klimaneutralität

Die Maßnahmen in der Demonstrationsphase werden die Daten zur Beantwortung wichtiger technologischer, wirtschaftlicher, sozialer und rechtlicher Fragen sowie die Hindernisse für eine Ausweitung auf industrielle Größe aufzeigen. Aufgrund der Neuartigkeit der Technologie und der damit verbundenen Kosten wurde für das Projekt eine EU-Finanzierung beantragt.

Die Aktivitäten in der Ausstellungsphase werden die Informationen zur Beantwortung wichtiger technologischer, wirtschaftlicher, sozialer und regulatorischer Fragen sowie die Voraussetzungen für eine Vergrößerung auf industrielle Größe aufzeigen. Aufgrund der Neuartigkeit der Innovation und der damit verbundenen Kosten wurde eine EU-Finanzierung beantragt

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