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Die Walnuss und das Erdöl …

Wenn Walnuss und Erdöl aufeinander treffen, gehen sie eine Bindung ein. Diese Eigenschaft macht man sich bei der Erdölgewinnung zu Nutze und setzt Walnussschalen als Filter bei der Aufbereitung von Wasser ein.

Unsere Kolleginnen und Kollegen lieben Walnüsse. Allen voran Peter Piller und Johann Lechner. Aber nicht (nur) zum Essen. Eigentlich hat es ihnen die Schale der Nuss angetan – denn diese nimmt eine wichtige Funktion bei der Förderung von Erdöl ein. „Bei jeder Erdölgewinnung wird neben Erdöl und Erdgas auch Wasser gefördert – und zwar viel Wasser. Über 90 % einer Erdölbohrung sind Wasser“, erklärt Peter Piller, der für den Bau der neuen Wasseraufbereitungsanlage im niederösterreichischen Weinviertel verantwortlich war. Dieses geförderte Wasser ist nicht nur ein Nebenprodukt, sondern von großer Bedeutung. Denn das Wasser wird in die Lagerstätten zurückgepumpt, um den Druck aufrecht zu erhalten bzw. zu erhöhen. Dieser Kreislauf funktioniert jedoch nur mit sehr gut gereinigtem Wasser. „Nach der Gewinnungsstation in der Öl, Gas und Wasser getrennt wurden, hat das Wasser immer noch einen Ölgehalt von 300 ppm – das sind 300 Teilchen Öl auf eine Million Teilchen Wasser. Dieses Öl wird noch weiter aus dem Wasser gefiltert und hier kommen die Wasseraufbereitungsanlagen in Spiel. Und dort wiederum sind Walnussschalen unser Wundermittel“, sagt Johann Lechner, der Chef der neuen Anlage.

Walnussschalen eignen sich ideal als natürlicher Filter bei der Wasseraufbereitung. Fein zerkleinert lösen sie das Erdöl aus dem geförderten Wasser, das wir anschließend wieder für die Ölproduktion nutzen können.
Johann Lechner, Assetleiter, OMV Austria Exploration & Production GmbH

Die Nuss im Einsatz

Nussschalen haben eine enorme Anziehungskraft auf Restölteilchen. Auf Sandkorngröße zerkleinert, nehmen sie das verbliebene Öl auf und binden es. Die Nussschalen können lange verwendet werden, da sie mit Formationswasser gereinigt und weiter eingesetzt werden können. Nach diesem Prozess liegt der Ölgehalt bei 2 ppm – also nur mehr 2 Teilchen Öl auf eine Million Teilchen Wasser. Damit produziert man täglich etwa 54 Fass, was der durchschnittlichen Produktion einer Erdölsonde entspricht. Keine schlechte Quote für ein „Nebenprodukt“.

Sehen Sie im folgenden Video, wie sich der Kreislauf des Wassers im Detail verhält:

Factbox Wasseraufbereitung:

Die neue Wasseraufbereitungsanlage in Schönkirchen (Niederösterreich) hat im Sommer 2016 ihren Vollbetrieb aufgenommen und die bisherige Anlage nach 56 Jahren abgelöst. Den Bau im Zeitraffer sehen Sie im Video.

Der Neubau der Wasseraufbereitungsanlage wurde in zweieinhalb Jahren und 450.000 Arbeitsstunden realisiert.

Gefördertes Wasser ist kein Grund- oder Trinkwasser, dafür liegt es viel zu tief in der Erde. Es handelt sich um Millionen Jahre altes Formationswasser, das sich durch eingeschlossenes Meerwasser gebildet hat.

Stündlich durchlaufen rund 1.200 m³ Wasser die Anlage. Am Tag sind das 28.800 m³.

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